Sonntag, 19. März 2017

Ostern kommt immer so schnell!

Weihnachten kommt ja immer schon sehr plötzlich, wobei man da ja spätestens durch die Adventszeit ja eine Art Warnung bekommt.

Aber Ostern...Ostern steht einfach jedes Jahr so vor der Tür. Okay, wir haben da die Fastenzeit, die einen darauf hinweisen könnte, aber irgendwie geht das hier meist etwas unter. Oft sind zu Jahresbeginn auch Renovierungsarbeiten geplant, dann steht ein Geburtstag auf dem Plan, dann lacht die Frühlingssonne (okay...jetzt, in diesem Jahr noch nicht so dolle) und der Garten ruft und schwupps, eh du dich versiehst hoppeln die Osterhasen durch den Garten. Und bei uns? Da hoppeln sie dann vorbei, weil ich nämlich wieder mal nicht dazu gekommen bin zu dekorieren.

HAH, aber dieses Jahr nicht, denn seit die tollen Webbandboxen von LilaLotta und Jolijou bei mir im Nähzimmer lagen, lachte mich der Frühling quasi schon an und ich hatte ein genaues Bild vor Augen. Und weil ja die Bänder aus den Boxen so ein kostbares Gut sind, wollte ich sie erst einmal ganz vorsichtig in kleinen homöopathischen Dosen einsetzen...und zwar hübsch kombiniert mit meinem Ebook Vasentrio. Immerhin ist es ja auch schon eine ganze Weile her, dass ich die letzten Vasen nähte...da können ruhig mal wieder neue her!
Passende Stoffe fanden sich schnell im meinem Nähreich und genäht sind die Vasen auch ganz fix. Und so entstanden gleich wieder drei hübsche frühlingshafte Vasen in drei verschiedenen Größen, die sich zu einem tollen Arrangement zusammenstellen lassen (aber auch durchaus allein ein toller Blickfang sind!).


Ich finde die große Webbandfähnchen mit den Vögelchen übrigens ganz bezaubernd!



Schnell noch ein paar farblich passende Eier dazugelegt und Ostern kann kommen:-).



Solltet ihr euch fragen wie man an zweifarbige Eier kommt...ganz einfach: Die Eier nur bis zur Hälfte ich die eine Farbe tauchen und durchfärben lassen und anschließend mit der noch weißen Seite in die zweite Farbe legen. Ein toller Effekt, wie ich finde (empfehle allerdings den Einsatz von Gummihandschuhen, wie ich jetzt weiß, kann das dabei sehr sinnvoll sein;-))


Wollt auch ihr so ein hübsches Osterarrangement nähen...oder vielleicht zu Ostern mal etwas Ausgefallenes verschenken, dann schaut doch schnell bei farbenmix rein. Das Ebook könnt ihr euch ganz schnell nach dem Kauf herunterladen!

Gruß Uschi

Mittwoch, 15. März 2017

Me Made Mittwoch am 15.3. mit zu wenig Stoff

Als ich Anfang des Monats mit Nadine kurz über die Grenze zu Karteris huschte, nur mal schauen, was es dort an neuen Frühlinsstoffen gibt (hahaha), trug gerade in dem Moment als wir eintraten eine Frau einen Ballen mit wunderschönem floralem Jersey zur Kasse. Mein Blick blieb hängen und mir wurde sofort klar, DEN muss ich haben. Aber ohweh, der Ballen war schon arg dünn und ich hatte es noch nicht sicher, wie viel diese Kundin davon benötigen würde. Ich klebte also quasi wie ein Schatten an der Kundin bzw. dem Ballen und sicherte mir direkt den Rest der noch übrig blieb, denn ein weiterer Ballen fand sich leider nicht.
Seufz, schluck, das würde knapp werden überlegte ich mit Nadine sofort...der Rest, das waren gerade mal knappe 70 cm, geschätzt. Für eine Lady Pepe könnte es reichen, denn dieser Schnitt hat ja diese Schulterpassen, d.h. Vorder- und Rückenteil würden nicht so lang sein. Und die Ärmel könnte ich ja aus anderem Stoff machen. Der Kombistoff war auch schnell gefunden.

Zuhause angekommen wanderten die Stöffchen zunächst in die Waschmaschine und beim bügeln beschlich mich schon so ein Gefühl: "Uaaah...das reicht niemals!"

Und ja, ich konnte es drehen und wenden wie ich wollte, Vorder- und Rückenteil gemeinsam reichten auch bei Lady Pepe leider nicht. Vorne wäre so ganz knapp vielleicht noch gegangen, aber, da hinten der Ausschnitt ja höher liegt passte es dort keineswegs. Was tun?
Das Shirt optisch unterteilen...das wäre eine Idee....zumindest für vorne. Ich unterteilte also den Schnitt vorne in der Mitte und fügte einen Streifen aus dem Kombistoff ein...mit etwas Schwung versteht sich. Hier kann man es glaube ich die Linienführung ganz gut sehen:



Das Probem war nun, trotz Unterteilung reichte der Stoff in der Länge doch nicht für das Rückenteil. Daher kam mir die Idee, vielleicht gedoppelte Ärmel aus dem Reststück zu machen. Aber würde das von hinten dann aussehen, wenn an einem graugrünen Shirt, bunte Ärmel angesetzt sind. Darüber musste ich noch nachdenken. Also nähte ich zunächst das Vorderteil fertig, schnitt das Rückentteil in grün zu und nähte Schulter und Seitennähte. Dann drapierte ich beide Stoffe so, um zu sehen, was besser wirken würde...



...da war die Entscheidung schnell klar. Also jeweils zwei lange und zwei kurze Ärmel zugeschnitten, die Ärmelnaht geschlossen und die Ärmel ineinander gesteckt, um den richtigen Doppeleffekt zu erhalten. Dann die Ärmel in die Armkugel einsetzen.
Nun sah es aber von hinten, wie befürchtet ein klein wenig seltsam aus. Aber mir kam recht schnell eine Idee, wie ich es da auch etwas auflockern könnte (allzuviel Stoff hatte ich inzwischen nämlich nicht mehr über:-o). Ich musste nur das Halsbündchen wieder ein klein wenig abtrennen (seufz!) und schob dann ein halbrundes Schnittteil ein, was ich offenkantig mit Zierstich aufnähte. Die Wirkung war gut:-).


Und so kann also ein Shirt aussehen, bei dem der Stoff eigentlich nicht ausreicht ;-):




Ich find's gut so!

Und falls ihr euch fragt was das denn für ein hübsches Blümchen in der Mitte ist:




Das ist das "Dienstagsblümchen" (allerdings mit einer Reihe weniger) aus dem Ebook "Eine Woche Häkelsommer".
Und wenn ihr denkt: "Häh, Webband auf Jersey...das dehnt sich doch gar nicht?" Das braucht es in diesem Fall ja auch nicht. Ich habe das Webband ja nur einseitig aufgenäht und da ich meine Shirts eh nie so ultra körpernah trage, reicht die Dehnung des Rückenteils vollkommen aus:-).

Und nun schnell eingereiht beim Team vom Me Made Mittwoch und schauen was die anderen so gezaubert haben.

Gruß Uschi



P.S.: Ach...und bevor Fragen aufkommen...nein, leider weiß ich nicht von welchem Hersteller der Stoff ist. Vermuten kann ich nur Stenzo...sicher bin ich mir aber nicht.

Sonntag, 12. März 2017

6 Köpfe - 12 Blöcke: Mein März-Block "broken dishes"

Der März ist schon ein paar Tage ins Land gegangen, da wird es Zeit, dass ich mich wieder dem Quilt-Along von 6 Köpfe 12 Blöcke widme.

Wer jetzt noch nicht weiß worum es geht, oder wer noch gerne einsteigen möchte, es geht um den 6 Köpfe - 12 Blöcke Quilt, einem Quilt Along, dem sich schon etliche Nähbegeisterte angeschlossen haben. Alle Infos dazu sind HIER zu finden.

Die Anleitung zum März-Block gibt es diesmal bei "einfach bunt" im Blog und genau schon wie im Januar und Februar wird man auch hier wunderbar an die Hand genommen, um relativ schnell zum Ziel zu kommen. Was mir dabei aber nicht bewusst war, mit diesen kleinen "broken dishes" bekommt man schier unendlich viele Möglichkeiten an die Hand, um sie anzuordnen. Dabei habe ich mich bei meinem Block schon nur auf drei von fünf Farben beschränkt! Das Nähen ging schnell, vor allem mit dem genialen "aus eins mach acht Trick"...aber dann kam die Qual der Wahl:


Hier ist mal nur eine kleine Auswahl aller Möglichkeiten gelegt...wie viele Möglichkeiten gibt es überhaupt?

Nun...irgendwann entschied ich mich für diese Variante:


Die ursprünglich klassisch vorgegebene Position der kleinen Ecken erschien mir mit meinen Stoffen als zu unruhig und wollte sich nicht so recht zu den vorherigen Blocks einfügen. So bin ich jetzt jedoch zufrieden mit meinem Werk. Und inzwischen habe ich auch erkannt wie wichtig akkurates Zuschneiden und Bügeln beim zusammennähen sein kann. Denn dann kommt man in den Eckpunkten auch zu einem nahezu guten Ergebnis.


Hier nochmal alle drei fertigen Blöcke auf einen Blick:


Ich reihe mich nun ein in die vielen anderen "broken dishes"....interessant zu sehen, wie unterschiedlich sie alle wirken...selbst die klassisch angeordneten!

Gruß Uschi



Freitag, 3. März 2017

Na denn :-)

Wenn das Alter auf einmal mit dem französischen Nationalgetränk übereinstimmt, dann kann das nur ein gutes Jahr werden. Insbesondere im Hinblick auf unseren Sommerurlaub, den wir wieder HIER verbringen werden.


In diesem Sinne: Á la notre!!!

Gruß Uschi

Dienstag, 14. Februar 2017

Dem Rucksack HOPE...

...von Glitzerblume durfte auch ich ein bisschen Hoffnung geben. Denn es war Sabine ein großes Anliegen, dass dieser tolle Taschenschnitt nicht nur als Ebook, sondern auch als Papierschnitt bei farbenmix erscheint.

So erhielt ich irgendwann Mitte November von Sabine die Vorversion des Ebooks zur Durchsicht mit der Bitte darüber nachzudenken, ob ein Papierschnitt möglich sei.

Ich schaute mir also das Ebook an und kam zu der Erkenntnis: Den Rucksack musst du nähen, um ihn bis ins Detail zu verstehen. Nicht das er schwer wäre zu nähen, nein - keineswegs, da gibt es weitaus kniffligere Taschenschnitte, aber HOPE bietet so viele unterschiedliche Möglichkeiten, den musste ich einfach nähen, um zu erkennen, wann welche Möglichkeit zum Tragen kommt.

Also stattete ich mich zunächst mit reichlich Kleineisenmaterial aus...ich gestehe...ich habe da eine kleine Schwäche;-)....


...und verwandelte das Nähzimmer in relativ kurzer Zeit in das übliche Chaos.

 
Und wenn man dann so im Nähflow ist, dann passieren auch mir mitunter äußerst blöde Dinge, die zum Nahttrenner greifen lassen:-(


Ich schlug etliche Ösen ein...


...und suchte nach neuen Lösungen, die noch nicht ausführlich im Ebook enthalten waren.


Aber zu Guter letzt haben wir (so hoffe ich) doch alles in eine gute, verständliche Reihenfolge bekommen.

Beim Rucksack HOPE habt ihr eben ganz viele unterschiedliche Optionen, die ihr miteinander kombinieren könnt. Es fängt zunächst bei der Größe an...von klein (ca. 25 cm x 25 cm x 30 cm), über
mittel (ca. 28 cm x 28 cm x 33 cm), bis hin zu groß (ca. 31 cm x 31 cm x 36 cm...das ist schon mächtig groß!). Dann können die Gurte des Rucksacks in Ösen eingeklickt, aber auch mit D-Ringen befestigt werden und verschlossen wird der Rucksack entweder mit Klickverschluss/Druckknopf oder mit Kordelzug. Das sind eine ganze Menge Optionen und es gibt sicher eine mathematische Formel dafür, wie viele unterschiedliche Rucksäcke man damit nähen kann, aber das würde hier zu weit führen.

Für die Ebookanleitung bedeutet das, dass sie einige "wenn"..."dann" Schritte enthält und ich kann es euch nur ans Herz legen, die Anleitung VOR dem Zuschnitt und dem Nähen einmal bis zu Ende durchzulesen und vorab zu überlegen, welche Version genau ihr nähen wollt.
Diese "wenn"..."dann" Schritte nun auf den Papierbogen zu übertragen wäre jedoch zu viel des Guten gewesen. Die Papierschnittanleitung beschränkt sich daher auf die Ösenversion mit Kordelzug. Mit dem beigefügten Bonuscode wird jedoch der Zugriff auf alle weiteren Versionen freigeschaltet.

Der Rucksack Hope ist ein toller Begleiter für Groß und Klein, kann verspielt bunt, aber auch genauso gut lässig cool genäht werden. In der größten Ausführung ist er ein wahres Raumwunder!
Dadurch, dass er sowohl Träger auf dem Rücken hat und eine Trageschlaufe lässt er sich auch auf vilefältige Weise tragen. Ganz Pfiffige klipsen die Gurte mit Druckknöpfen um die D-Ringe und sind so noch flexibler in der Trageweise, denn dann kann HOPE auch schräg über der Schulter getragen werden.

Aber schaut einfach selber (alle Bilder auch zum größer klicken)..

 HOPE in groß, mit Kordelzug als Verschluss und D-Ringen zur Befestigung


 
  HOPE in klein, auch mit Kordelzug aber mit Ösenbefestigung, durch die im rückwärtigen Bereich das Gurtband gefädelzt werden kann.


 Die Rucksackklappe kann mit Druck-oder Klickknöpfen verschlossen werden...

 ...und unter der Taschenklappen zeigt sich bei meinen Modellen noch der Kordelzug mit selbstgenähtem Schieber. So ist der Rucksack schnell verschlossen und der Inhalt gut geschützt.


Meine beiden HOPE Modelle könnt ihr als Händler momentan auf der Swafing Hausmesse "begreifen" und den Schnitt auch bereits ordern.

Für Endkunden gibt es den Schnitt und das Ebook dann morgen bei farbenmix im Shop.


Ich bin schon ganz gespannt, was ihr daraus zaubern werdet!

Gruß Uschi

Montag, 6. Februar 2017

6 Köpfe - 12 Blöcke: Mein Februar-Block "Churn Dash"

Wie ich ja schon im Januar schrieb wurde ich Anfang des Jahres von einem ganz fiesen Virus befallen...ich wurde mit dem Quiltvirus infiziert. Überall in meiner Timeline wurden "Rolling Stones" herangespült und ich kam fast nicht umhin, mich in die Thematik einzulesen;-).

Wer jetzt noch nicht weiß worum es geht, oder wer noch gerne einsteigen möchte, es geht um den 6 Köpfe - 12 Blöcke Quilt, einem Quilt Along, dem sich schon etliche Nähbegeisterte angeschlossen haben. Alle Infos dazu sind HIER zu finden.
Zwischendurch, um die Wartezeit zu überbrücken, informieren die 6 Köpfe über viel Wissenswertes aus dem Bereich Quilten und Patchwork. So war ich z. B. fasziniert davon wie einfach sich diese viele, vielen zweifarbigen Dreiecke nähen lassen. Schaut mal hier bei Verena vorbei...sie erklärt das ganz fantastisch...8 Half-Square-Triangles auf einen Streich! Toll! Und so ganz nebenbei wird man auch noch in die Begriffswelt eingeführt!

Nun fieberten alle Teilnehmer schon auf den ersten Februar hin...und ich hatte erstmal gar keine Zeit:-(.
Aber das ist ja kein Problem...man hat ja für den Block den ganzen Monat Zeit!

Der Februar Block ist ein "Churn Dash", vorgestellt von Nadra, und schon konnte ich die "Half-Square-Triangles" Technik direkt testen...hach...so simpel. Während ich die Stoffe zuschnitt, dachte ich darüber nach, wie erschreckend schnell der Januar herum war und mich beschlich ein Gefühl, dass ich das jeden Monat auf's neue denken werde:-o...viel zu schnell wird das Jahr herum sein. Aber, nicht jammern, sondern erst einmal über einen neuen Block freuen.

Fasziniert war ich übrigens davon, wie sich die Wirkung des Blocks verändert, wenn man die einzelnen Squares mal um 180° dreht. So puzzelte ich noch eine Weile, bis ich dachte es ist gut.


Und hier nochmal beide Blöcke nebeneinander:


Ich bin gespannt wo die Reise noch hingeht, reihe mich nun ein in die vielfältigen Februarblöcke, schaut mal bei "ellis & higgs!"wie unterschiedlich die Wirkung sein kann.

Gruß Uschi

Sonntag, 5. Februar 2017

WmdedgT 02/17

"Was machst du eigentlich den ganzen Tag?", fragt Frau Brüllen an jedem 5ten des Monats und auch dieses mal werde ich mit dabei sein.

Heute ist Sonntag, sonntags lassen wir es immer ganz gemütlich angehen....jeder so in seinem Tempo. Aber dennoch ist unser Tag heute etwas anders, denn es fehlt ein Familienmitglied. Julia ist gestern aufgebrochen zum Schüleraustausch nach Redon, Frankreich. Mit Schrecken habe ich festgestellt, dass es das erste Mal ist, dass ein Familiemitglied so lange Zeit von uns getrennt ist. Aber Julia freut sich und ist gestern abend auch gut angekommen. Dennoch versprach ich ausnahmsweise mein Handy mit ans Bett zu nehmen (normal bleibt es unten in der Küche!) und so wurde ich heute morgen als ich mich noch in der "ich werde gleich richtig wach Phase" befand vom Brummen des Handys geweckt. Das Tochterkind kämpfte mit der Technik in fremden Badezimmern;-)...na, wenn's weiter nichts ist! Wir whatsappten dann noch ein wenig hin und her und ich beschloss aufzustehen und das Frühstück zuzubereiten.

Sonntags immer Brötchen zum Aufbacken, ein Frühstücksei, eine große Kanne Tee und viel Ruhe. Ich hatte meinen Ebookreader neben mir liegen und nachdem ich die KatzeMatze reingelassen (was mit einem empörten MAU quittiert wurde, abgesichts der schon fortgeschrittenen Uhrzeit) und auch ihr das Frühstück bereitet hatte, nahm ich mir die Zeit mein Buch (eine Ostfriesenkrimi, zweiter Teil, der im Januar begonnenen Reihe) zu Ende zu lesen.

Danach den Rechner anschalten, ein paar Mails beantworten und den Blogpost von Frau Brüllen entdecken...ja und da stehe ich nun. Inzwischen geht es auf halb 12 zu...Zeit für einen Kaffee. Nebenbei ein bisschen an meinen regenbogenfarbenen Beinstulpen weiterstricken.


Die Pläne des weiteren Tages: Das Badezimmer, bzw. zunächst den Badezimmerschrank ausräumen, denn das Badezimmer soll in der kommenden Woche gestrichen werden und ich möchte da heute bereits ein wenig vorbereiten, damit das Montag, spätestens Dienstag reibungslos über die Bühne geht. Die doofe Arbeit, das Abkleben ist schon mal erledigt...


 ...zumindest im Badezimmer in der unteren Etage. Das Badezimmer im Obergeschoss kann auch neue Farbe gebrauchen, da mache ich das doch am besten in einem Abwasch.
Bei meinem Anstreicharbeitsplan ist mir nun aufgefallen, dass das große Farbabstreichgitter leider nicht in den kleinen 5 l Farbeimer passt. Also muss ich morgen nochmal zum Baumarkt. Dann kann ich gleich auch noch etwas Sperrholz mitbringen, da ich damit etwas verkleiden möchte, was mich...äh....schon seit einigen...äh...Jahren anguckt;-). Also schnappe ich mir nun einen Zollstock und messe die Sache mal eben aus!

Alles ausgemessen und noch ein wenig PC Arbeit. Unter anderem eine von Felix weitergeleitete Email bezüglich seines Studiums, bzw. Einschreibungsverfahren an der TU Delft. Ganz schön heftig was da zuvor schon erledigt werden muss:

Overview of selection procedure
Below you can see all the upcoming steps. You will receive an email before each step.

Ø  February 6th: receive link to selection portal and Motivation and Academic Attitude Questionnaire
Ø  February 15th: receive link to First Year Material to prepare for the Academic Test
Ø  March 3rd: receive email to take the Academic Test
Ø  March 3rd: receive email to complete the Self-Reflection
Ø  April 14th: receive email with results from the selection procedure.

Der "Academic Test" besteht aus 3 Teilen (Mathe, Physik und First Year Material) zu je einer Stunde Prüfungszeit. Ich versuche mich durch den Ablauf und die Bedingungen, die alle in Englisch geschrieben sind, durchzukämpfen, um das alles gleich bei der Kaffeepause mit Mann und Sohn zu diskutieren. Der Academic Test kann auch online, jedoch mit scharfem Reglement (webcam und Co) absolviert werden und man sollte eine stabile Internetleitung haben....äh...ja, wir fahren dann wohl im März doch nochmal wieder nach Delft! Und dann fiebern wir hier alle auf den 14. April hin...wir können ein paar gut gedrückte Daumen gebrauchen, dass er einen Platz bekommt!

Nach der Kaffeepause steht sonntags gerne Spielezeit auf dem Plan. Heute mal wieder "Alhambra", dessen Regeln des Grundspiels wir so langsam verinnerlicht haben und nun so nach und nach um die Erweiterungen aus der Box ergänzen.


Ein Blick zur Uhr zeigt, es ist bereits 18 Uhr. Abendessen wird heute nur aufgewärmt, es sind noch Reste da. Also kann ich noch kurz ins Nähzimmer springen und mir Gedanken zum Rand meiner angefangenen Patchworkdecke machen.


Der weitere Verlauf des Abends ist quasi vorprogrammiert, denn sonntags ist hier Tatort-Zeit. Heute ein Tatort aus Weimar...nicht unbedingt meine favorisierten Ermittler, aber schauen wir mal. Danach meist nur noch Nachrichten, um auf der Höhe des Zeitgeschehens zu bleiben. Diesmal vielleicht noch ein Anruf bei Julia...je nachdem, wie sie möchte. Dann zeitig ins Bett...oh...ich brauche noch neue Lektüre! Und schon ist der 5. Februar auch fast wieder Geschichte.

Ich reihe mich ein in die Liste bei Frau Brüllen und schau mal was ihr alle so an diesem Sonntag gemacht habt.

Gruß Uschi