Montag, 1. September 2014

"Da fahren wir mal hin!"...

...sagte ich zu Sabine von LittleMaryJo nachdem folgende Anzeige in einem regional verteilten Anzeigenblättchen erschienen war:


Auch bei ihr machte sich sofort Begeisterung breit, zumal wir beide vor der Situation stehen unsere Gärten in Teilbereichen demnächst neu zu planen, zu gestalten, anzulegen.
Was liegt da näher als ein Besuch in Europas größtem Mustergarten: "De Tuinen van Appelteern"
Mit über 20 ha ist das groß...aber das es auch großartig werden würde, dass ahnten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

Leider ließ das Wetter unsere Termine gleich zweimal platzen, aber am vergangenen Freitag war es dann endlich so weit und wir machten uns auf nach Appelteern, von hier aus ca. 45 min zu fahren, gleich hinter Nijmegen...eigentlich ein ganz kleines Dörfchen, seit Freitag aber in meinen Augen ein Ort mit Potential zu Weltruhm!
Ich zitiere ein paar Worte aus dem Vorwort des Begleitheftes:

"Wir möchten Ihnen gerne zeigen, welche Möglichkeiten Ihr Garten bietet. Dazu präsentieren wir Ihnen Hunderte von Beispielgärten, tausende Pflanzenarten und zahlreiche Trends....unser Garten ist ihr Garten. Wir wünschen Ihnen einen schönen Tag und für daheim jede Menge Gartenglück!"

Ja und genau DAS fanden wir alles. Auch heute noch weiß ich nicht was mich genau so begeistert hat...waren es die vielen Mustergärten, einer schöner als der andere, trotz unterschiedlicher Stilrichtungen immer wieder schön? Waren es die vielen blühenden Pflanzen, wunderschön angeordnet, dazu noch die Parkanlage schön gelegen an einem leise dahinfließendem Gewässer? Oder war es vielleicht die gesamte Atmosphäre, die diese Parkanlage vermittelt und einem in der Tat "jede Menge Gartenglück" mit nach Hause nehmen lässt. Aber seht selbst, auch wenn die Bilder längst nicht das zeigen können, was wir erlebt haben....

Da gab es hinter fast jeder Ecke kleine lauschige Plätze die zum Verweilen einluden...


...spürt ihr die Harmonie...diese Ruhe? Und ein Garten muss dazu noch nicht einmal groß sein!


Oder vielleicht im Garten doch eher kulinarischen Gelüsten frönen?


Gleich um die nächste Ecke dann die Erkenntnis...auch schlichter Beton kann wunderschön sein...


...aber auch traditionell kann eine Ausstrahlung haben:


Wir waren gerade mal zwei Stunden im Park und uns blieb vor lauter "Oooh" und "Aaah" der Mund offen stehen. Da hieß es erst einmal eine kleine Pause einlegen. Was ist dazu einladender als eine Terrasse am Flussufer?




Ein Blick auf den Parkplan ließ schon erahnen, der Tag würde zu kurz sein, um alles sehen zu können. Daher besuchten wir das gegenüberliegende Ufer, dass mit den Themen "lebendiger Garten", "natürlich spielen" und "das Kick und Golf Gelände" sicherlich ein riesiges Paradies für Kinder ist, nur ganz kurz, wünschten uns aber beide in unsere Kindheit zurück angesichts dieses schönen Häuschens, ist DAS nicht ein Traum?


Aber weiter geht es, viele, insgesamt 200 Mustergärten stehen auf dem Plan, in diesen verliebten wir uns sofort...


...hach...dieser ist aber auch toll...


...und dieser ließ uns sofort an Frau Mutti und ihr rosa Gartenhüttchen denken.
Tretet mit ein in diesen Traum...



An diesem Punkt lag in etwa die Hälfte aller Mustergärten hinter uns und wir traten ein in eine vollkommen andere Welt in die "wilde Weeld Wereld", ein etwa 5000 m² großer Garten, der sich durch seine Nachhaltigkeit auszeichnet und in den überraschende Materialien eingesetzt werden:


Schau euch das Bild mal in groß ein...ein bunter Mix mit dem die Pflasterung gestaltet wurde, am Rand mit Sand gefüllte Säcke mit Wildkräutern, ein Insektenhotel aus im Garten gefundenen Gehölzen...allem eine zweite Chance geben, lautet hier die Devise! Schau euch den Link auf der niederländischen Seite dazu mal an...auch wenn ihr die Sprache nicht versteht...die Bilder sprechen für sich! Sabine und mich traf an diesem Punkt erneut die Erkenntnis...der Tag ist zu kurz!!!

Deshalb genossen wir zum Schluss nur noch die Üppigkeit so mancher Gärten...




 ...fanden zwischen all dieser Üppigkeit hier und da noch kleine Gartenschätze...



...und kamen zu dem Entschluss: Wir MÜSSEN wieder kommen, bald...GANZ bald!!!

Und ich bin mir sicher, die ausgedienten Schuhe der Gärtner werden auch dann immer noch dort stehen ;-)


Es war ein wunderschöner Tag...schon lange war ich nicht mehr so langanhaltend von all den Eindrücken SO berührt.
Gartenglück vermitteln, dass ist eine Intention des Geschäftsführers Ben van Ooijen. Gartenglück findet man auch in seinen Sinnsprüchen, die in einem der Mustergärten ausgehängt sind.
Einer davon hat mir sehr gefallen und es lässt mich denken, wenn die Pflanzenwelt das kann, warum fällt es uns Menschen oft so schwer?


Wir
Wir sind wirklich nicht gleich,
obwohl wir das Gleiche wollen.
Es kann jedoch etwas werden
mit Respekt für die Unterschiede.
Wir können sogar vollständig zusammengehen,
wenn für dich und mich
das Wir zu stehen kommt!

In diesem Sinne: WIR kommen wieder und werden wieder jede Menge Gartenglück und noch viele mehr mit nach Hause nehmen!
Und ihr?
Gruß Uschi

P.S.: Ich habe bewusst die niederländische Seite verlinkt, da dort noch viel mehr Informationen sind, als auf der Deutschen...auch wenn ihr die Sprache nicht versteht, es gibt dort auch jede Menge Bildmaterial.

Donnerstag, 21. August 2014

Vive la France!

Treue Leser wissen...wir lieben Frankreich! Immer wieder führen unsere Urlaubswege in dieses Land, weil...hmm...kann ich eigentlich gar nicht so genau sagen. Es ist die vielfältige Landschaft, die Leute, dieses, zumindest in den Gegenden, die wir bereisten "entschleunigte" Leben, sich Zeit nehmen für einen morgendlichen Café in einer kleinen Bar mit einem Schwätzchen....einfach dieses "savoir vivre", was uns Deutschen irgendwann ein wenig abhanden gekommen ist.

In die Hauptstadt Paris hat es uns bisher nur selten geführt...damals mal kurz nach dem Studium, aber da war unser Geldbeutel zu schmal für diese Stadt. Aber ich denke...irgendwann in den nächsten Jahren nehmen wir uns auch mal Zeit für diese großartige Stadt...Paris!

Seitdem Julia nämlich nun in der Schule Französisch lernt schwärmt auch sie von Frankreich und natürlich von Paris. Im neunten Schuljahr wird sie diese Stadt mit ihrem Kurs besuchen und freut sich schon jetzt riesig darauf. Da lag es auf der Hand, dass ich ihr mit Sonjas neuer Stickdatei "Isabella in Paris" von Papinger eine große Freude machen konnte.

So habe ich mit Julia in den letzten Ferientage zusammen zwei Kissen gestaltet. Ganz schnell standen die Farben fest...bleu, blanc, rouge...Frankreichs Nationalfarben. Okay...eigentlich längsgestreift, aber das fanden wir von der Optik für Kissen nicht ganz so nett;-)

Das erste mit dem Tour Eiffel...


...das zweite mit Mademoiselle Isabella:


Beide Kissen fanden ruckzuck Platz in Julias neu gestaltetem Jugendzimmer...hach..sie werden groß die Kleinen!



Wenn auch ihr so frankophil seid wie wir, dann schaut doch heute abend mal rein bei Kunterbunt-Design. Die Stickdatei "Isabella in Paris" gibt es im Laufe des Tages!

Gruß Uschi

Donnerstag, 14. August 2014

Sommerloch

Irgendwann in den letzten Wochen muss ich wohl in ein Sommerloch gefallen sein.

Vielleicht hier, mit dem Wasser der Bresque bei Sillans de Cascade im Süden Frankreichs?


Möglicherweise bin ich aber auch immer noch ganz betört von diesem atemberaubenden Lavendelfeld in der Nähe des Lac de Sainte Croix?


Es kann aber auch sein, dass es mir einfach nur wie diesem "Café Kater" geht, faul herum liegen und an gute Zeiten denken :-)


Aber nun, das "Lotterleben" hat bald wieder ein Ende und ich hoffe ich kann meinem Blog auch wieder etwas mehr Leben einhauchen. Es gäbe da Vieles über das sich berichten lässt...mal sehen ob ich da in der zweiten Jahreshälfte etwas mehr Konsequenz an den Tag legen kann!


Gruß Uschi

P.S.: Wer wissen möchte wo wir unseren Sommerurlaub verbracht haben, der schaut dann bitte im Juli 2012 und 2013...unser Weg führte nämlich auch dieses Jahr wieder nach Salernes

Donnerstag, 3. Juli 2014

Aloha!

Nein, heute entführe ich euch nicht nach Hawaii, nein, Aloha heißt die neue Stickdatei, die es heute im Laufe des Tages bei Kunterbunt-Design zu kaufen gibt. Gezeichnet wurde sie von Doreen/apfelgrün und es ist ihre erste Datei.
Mir gefallen die Hibiskusblüten sehr, denn sie sind ruckzuck gestickt und gerade übereinander und ineinander verschachtelt bilden sie einen tollen Strauß:


Bei mir "blüht" dieser Strauß auf einem neuen Shirt (jahaaa, wieder mal Leona...ihr wisst ja, Lieblingsschnitt). Die Stoffe der Blüten finden sich in einem passenden Rock wieder (Isabella von CZM...denn der Schnitt lag noch auf meinem Nähtisch):


Und bevor sich jetzt so manch einer wundert und fragt, ob ich einen Rock aus beschichtetem Wachstuch genäht habe, NEIN, natürlich nicht, diesen Stoff habe ich im vergangenen Jahr unbeschichtet in Frankreich auf dem Markt entdeckt und schon da war klar...das wird ein Rock!

Ich freue mich schon jetzt darauf die Kombi im Urlaub zu genau jenem Stoffstand auszuführen;-):




Gruß Uschi

Dienstag, 1. Juli 2014

#aufinselsass

...so lautete der Instagram hashtag für die geplante Reise mit lieben internetten Menschen.

Auf Insel Sass? Wo ist das denn?

Neihein...falsch..."auf ins ELSASS" sollte das natürlich heißen, aber wie das mit hashtags und deren Schreibweise ja so manchmal ist, einmal falsch gelesen, immer falsch im Kopf;-).
Daher, wir waren nicht auf Insels Sass, sondern im Elsass und zwar von Donnerstag bis Sonntag. Was wir, die Frau Mutti, Sabine und Doris dort gemacht haben, das kann man bereits bei Frau Mutti nachlesen. Ich werde euch jetzt mit Fotos (alle durch Anklicken übrigens größer!) überschütten, denn die Auswahl fiel mir ausgesprochen schwer und es gab so viel Schönes zu sehen, da müsst ihr jetzt einfach mal durch oder ihr blättert einfach weiter, aber vielleicht entgeht euch dann ja was ;-).
Ich versuche mich im Text auch zurückzuhalten...versprochen!

Am Donnerstag ging es zeitig (5 Uhr...gäääähn) hier los und ich sammelte unterwegs so nach und nach meine Mitreisenden ein. Bereits um 14 Uhr trafen wir in Gérardmer ein, bezogen unter einigen Sprachbarrieren unsere Unterkunft und liefen danach zum gleichnahmigen Lac de Gérardmer. Super...ich lief mir auf diesem Stück gleich die erste Blase, weil ich ohne Socken in Chucks unterwegs war :-(.

Da für Freitag die Wetteraussichten am besten schienen, machte ich mich am frühen Morgen mit Frau Mutti auf den Weg in die Col de la Schlucht, genauer gesagt, Frau Mutti wollte mir den "Sentier de Roches" zeigen. Sie hatte davon im vergangenen Sommer so viel geschwärmt, dass ich leichtsinnigerweise sagte: "DA möchte ich auch mal hin!", nun musst ich da durch! Zuvor machte ich mich natürlich noch ein wenig schlau und schluckte doch so manches Mal. Hoffentlich war es eine weise Entscheidung dieser Aussage nachzukommen? Falls ihr nicht alles bei wikipedia nachlesen wollt, das Entscheidenste in Kürze: Der Klettersteig Sentier des Roches gilt vor allem an seinem Anfang am Col de la Schlucht als einer der eindrucksvollsten (und gefährlichsten) elsässischen Gebirgspfade.SCHLUCK!!! Man bedenke...die höchste Erhebung hier beträgt gerade mal 106 m!

Okay...ich sagte wenig Text...also am Freitag ging es dann los...bei herrlichstem Wetter. Der Empfehlung von Frau Mutti folgend liefen wir den Rundwanderweg jedoch in umgekehrter Richtung wie im Wanderführer angegeben, weil sich das in ihrer Familie einfach bewährt hatte und weil man sonst möglicherweise in größter Hitze den Kamm des Hoheneck passieren muss. Diesen liefen wir nun in frühem kühlen Sommerlüftchen:


Da gegenüber würden wir später ins Tal zur  Ferme Auberge “Frankenthal” absteigen:


Weiter Blick über das Munstertal, ganz am Horizont vermutlich die Alpen oder der Schwarzwald, da bin ich mir geografisch gerade nicht so sicher:


Hier sieht man gut, was ich meine, wenn ich sage "Abstieg zur Ferme Auberge Frankenthal", denn dort unterhalb dieser Häuschen in der Bildmitte geht es rapide bergab!


Und ganz da unten, zu diesen kleinen Miniaturhäuschen soll unser Weg führen:


Zunächst machen wir aber die Kurve unterhalb des Hoheneck entlang, immer wieder mit einer grandiosen Aussicht ins Vallée de Munster:


Um diesen Berg dort in der Mitte wird es später wieder herum und rauf gehen, tückische Geröllfelder sollen uns erwarten:


Unterhalb des Hoheneck treffen wir auf windgebeutelte Bäume...


...und wild herumstromernde Gemsen:


Aber sie winken nur lustig mit ihrem Stummelschwänzchen und lassen uns rechts passieren:


Kurz darauf kann ich mich noch entscheiden. Ob ich vielleicht doch eher umdrehen sollte? Das würde mir viel rauf und runter ersparen:


Aber zur Ferme Auberge Frankenthal sind es ja "nur" 35 min Fussweg. Lieber Wanderfreund, klar sind es nur 35 min, aber es geht in steilen Serpentinen bergab...die Oberschenkelmuskulatur wird es ihnen danken! Das wusste ich da jedoch noch nicht ;-)


Also wage ich mit Frau Mutti den Abstieg. Zuvor müssen wir noch einem belgischen Wanderpärchen erklären, dass Gemsen gänzlich harmlos sind und einem Trupp älterer Wandergesellen, die uns vor dem Weitergehen zur Col de la Schlucht warnen (trés difficile!!!) ein entrüstetes "Je sais! (ich weiß)" entgegenschmettern! Wir sehen wohlk nicht so aus, als könnten wir das meistern?

Beim Abstieg durch vermoste Stein- und Baumlandschaften muss man zwischendurch einfach immer wieder mal stehen bleiben, einen Blick über die Schulter werfen, um doch nachzuschauen ob sich nicht hier und da ein paar Waldschrate und Gnome hinter den Felsen verbergen. Das Stehenbleiben und Schauen tut uns beiden und Frau Muttis Knie ganz gut...Waldschrate haben wir keine gesehen, wobei...dieser Trupp älterer Wandergesellen...vielleicht waren DAS ja welche?


Kurz vor der Ferme Auberge Frankenthal geht noch links ein Weg zur Grotte Dagobert. Diesen Abstecher machen wir jedoch nicht...der Kaffeedurst ist zu groß. Einen kurzen Blick auf das Hochmoor unterhalb der Martinswand werfen jedoch noch:



Und überall auf unserem Weg begleitet uns der rote Fingerhut:


Zwischendurch immer wieder tolle Aussichten und dazu ein strahlend blauer Himmel - idealstes Wanderwetter!


Dann endlich, nach ein wenig mehr als 35 min (aber uns hetzt ja nichts!) erreichen wir die Ferme Auberge Frankenthal, setzen uns dankbar auf eine der vielen Rastbänke und seufzen erleichtert ein "Un Café au Lait...grande!" der freundlichen Besitzerin entgegen!


Wir verschnaufen jedoch nicht allzu lange, schließlich müssen wir ja nun auch wieder bergauf. Aber gut gestärkt (Nusszopf ist übrigens toller Wanderproviant!) schultern wir wieder unsere Rücksäcke. Gleich neben dem Frankenthal erwägen wir beide kurz, ob wir uns dieses schnuckelige Häuschen nicht veilleicht doch als dauerhaftes Sommerdomizil herrichten sollen :-).


Aber nein, wir schreiten voran, den Blick nach oben gerichtet, wo wir vor einigen Stunden noch standen, um nach unten zu blicken (schon verrückt dieses hoch und runter Wandern!!!)


Anfangs noch sanft in seichten Serpentinen, schon bald vorbei an tiefen Schluchten die mit Eisenstegen gequert werden:


Immer wieder mal gurgelt es leise, manchmal auch lauter und bei diesem Anblick wird schnell klar, warum der Weg bei Regen und schlechtem Wetter nicht gelaufen werden soll. Denn dieser kleine leise dahin plätschernde Wasserfall wird dann sicher ganz schnell enorme Wassermassen ins Tal führen!


Nach kurzer Zeit und vielen kleinen Verschnaufpausen erreichen wir wieder Höhe und blicken erneut in Mustertal:


Kurz vor Ende des Weges kommen viele "Ooohs" und "Aaaahs" und auch das ist ein guter Grund den Weg andersherum zu laufen, denn vor lauter Aussicht und Gegend merkt man nämlich gar nicht wie schnell man an Höhe gewinnt und wie müde die Oberschenkel und Waden inzwischen sind.


Mit Eisentreppen wird es einem auch leicht gemacht:


Die Wege sind verschlungen und so manches mal denkt man "Huch, da geht es gar nicht weiter!"


Aber es geht weiter und schneller als gedacht erreichen wir unser Ziel und Ausgangspunkt die Col de la Schlucht:


Müde, aber stolz diesen Weg bewältigt zu haben lassen wir uns dann dort von unseren Mitreisenden abholen.
Und nun seid ihr sicher gespannt, was ich als "Flachlandwanderer" zu dieser Herausforderung sage. Dieser Weg ist als sogenannte "schwarze Route" in Wanderführern eingetragen. Und ja, er erfordert Kondition, Trittsicherheit (gute Schuhe sollten eine Selsbtverständlichkeit sein!) und hier und da auch Schwindelfreiheit. Aber wer im Wandern geübt ist (und das habe ich ja im vergangenen Jahr ausgiebig geübt!), für den wird diese Tour zu meistern sein. Nur das Rauf und Runter hätte ich meinen Muskeln doch zuvor ein klein wenig beibringen sollen;-)...die schmerzten in den nächsten Tagen doch arg!
Dir, liebe Frau Mutti, danke ich für das tolle Abenteuer, dass du mich mit auf diesen Weg genommen hast, für die Erfahrungen, die wir teilen durften (auch wenn das schwierige Geröllfeld plötzlich nicht mehr auffindbar war ;-)) und das Zutrauen in meine Wanderkünste!
Das machen wir bald mal wieder, ja?

Den restlichen Tag ließen wir dann ganz gemütlich ausklingen.

Am Samstag erwies es sich schon vor dem Frühstück als gut, dass wir unsere Wanderung auf den Freitag gelegt hatten, denn wir wurden sanft von tröpfelndem Regen geweckt. Nach einem guten Frühstück beschlossen wir zum gemütlichen Bummeln nach Colmar zu fahren.
Colmar ist ein hübschens Stadtchen und wir wandelten zwischen echt "schrägen" Häuschen...


...begutachteten die regionalen Köstlichkeiten...


...und die reich verzierten Hausfassaden:



Warfen Blicke in verträumte Innenhöfe...


...und speisten vorzüglich in dem kleinen Restaurant  Aux Armes de Colmar in einer kleinen Seitenstraße:

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Tarte Flambée Forestiere mit gemischtem Salat kann ich SEHR empfehlen. Und der Wirt ist ein sehr amüsantes Kerlchen...ich sage nur...besser keine Reste lassen;-)


Ein rundum schönes Wochenende liegt hinter uns, Danke an euch Drei, dass ich das mit euch erleben durfte!


Gruß Uschi