Samstag, 2. September 2006

Die Tür!

Ja, die Tür! Irgendwie fiel mir kein besserer Titel ein als dieser. Aber es war ein ereignisreicher Tag, aber auch ein anstrengender Tag! Nun gut, es geht um diese Tür:

Also, in der Tat um die Türe die ihr links im Bild seht (also linke Tür, hier links im Bild!). Als wir vor 10 Jahren dieses Haus gekauft haben, fanden wir diese Türe also an dieser Stelle. Beim damaligen renovieren haben wir festgestellt, das bei diesem Zimmer die Tür wohl mal ca. 1 m rechts gewesen sein muss. Hm, dachten wir damals, komisch? Zum damaligen Zeitpunkt erschien uns die Türe (also nun die linke) eigentlich an der richtigen Stelle, also blieb sie erst mal da (bzw. die Originaltüre wurde durch eine neue ersetzt). Nun zeigte sich aber im Laufe der Jahre, dass das Zimmer durch die Lage der Türe immer sehr dunkel ist, weil ja das Türblatt das Licht vom Fenster nicht ins Zimmer läßt und außerdem ist die Lage nicht gerade günstig für das Lüften des Zimmers. Aber wie das ja so geht im Alltag: "Irgendwann versetzen wir die Türe mal!" so war unser Reden. Da nun aber die Umverteilung der Zimmer ansteht, war es die Gelegenheit die Sache tatsächlich in Angriff zu nehmen. Mal eben! So sah es dann heute morgen um ca. 11 Uhr bei uns aus. Der Putz für die neue Türöffnung ist bereits weg und man sieht deutlich die zugemauerte andere Türöffnung.

Hier seht ihr meinen Mann (ordungsgemäß mit Sicherheitsschuhen und Kopfschutz!) bei der Arbeit (das Foto wollte Felix unbedingt machen):


Zwei Stunden später sah es dann nach viel Krach so aus:
Klasse was?
Nun können wir also prima im Kreis laufen.
Falls noch jemand megamäßig harte Kalksandsteine aus dem Jahr 1955 braucht; er darf sich gerne bei uns melden, wir hätten da welche über. Ruckzuck hatten wir dann aber den "gröbsten" Dreck beseitig. Sogar unsere Kinder haben mitgeholfen. Julia war mit Feuereifer dabei, denn schließlich wird dieses Zimmer ihres werden.

So sieht die ganze Sache vom Flur gesehen aus:

Noch ist die Wand da!















Hier ist sie dann weg:









Um ein wenig den Eindruck zu vermitteln, was da noch an Arbeit auf mich wartete füge ich noch ein Bild hinzu, ich glaube da kann man es ganz gut sehen. Vor allem für diejenigen, die so eine "kleine" Baustelle noch nicht im Haus gehabt haben.

Werft doch bitte eine Blick auf diese Schubladenkommode. Seht ihr was? Jaaaa! Schöner weißer, ganz feiner Staub. Der liegt aber leider nicht nur da, sondern im Prinzip überall. Er kriecht wirklich durch jede kleine Ritze. Da hilft es auch nur wenig die Türen zu schließen. Also die komplette obere Etage war nach diesem kleinen Eingriff so richtig schön verstaubt. Und selbst bis hier unten ist der Staub gelangt! Und das wo wir doch gerade letzte Woche alles soooo schön sauber hatten, für die Fernsehleute!!!
Nun ja, die obere Etage ist wieder einigermaßen staubfrei, wobei die große Endreinigung macht wahrscheinlich eh erst Sinn, wenn alles komplett fertig ist. Nun muss noch die eigentliche Tür samt Zarge raus und an diese Stelle versetzt werden, dann beitapezieren, streichen, Laminat verlegen etc.
Ich werde euch auf dem Laufenden halten, versprochen!

Dummerweise ist nun gestern auch noch meine Mutter ins Krankenhaus gekommen (Gallenentzündung) und wird erst mal auf den Kopf gestellt. Montag soll erst noch eine Magenspiegellung gemacht werden (bäääähhhh!) und sehr wahrscheinlich wird ihr die Galle entfernt, aber das steht noch nicht fest. Im Prinzip ja kein dramatischer Eingriff, aber mit 79 Jahren!? Da macht man sich dann doch so seine Sorgen. Aber irgendwie kommt ja immer alles auf einmal: unser Umbau, Krankenhaus, dann will ich in 14 Tagen mit 7 Frauen noch ein Wochenende zur See fahren, der Garten wächst langsam zu (kein Wunder bei diesem Wetter!) und im Keller warten nun schon drei Aufträge, die ich nähen muss (das ist ja ganz schön, aber kommt nun eigentlich recht ungelegen). Für heute ist aber erst einmal Feierabend und ich bin mal wieder froh, dass irgendjemand die Erfindung des "Pizza-Taxis" gemacht hat, denn zum Kochen hatte ich dann heute überhaupt keine Lust.
Apropos kochen, als wenn ich nicht schon genug zu tun hätte, kam unsere Nachbarin (eine ganz liebe ältere Frau!) heute noch mit einer riesigen Schüssel voll mit Pfirsichen (bestimmt fast 3 kg)!!! Die liegen nun schön in der Küche, neben dem riesigen Berg Fallobst Äpfel, die ich heute vor dem Rasenmähen aus unserer Wiese aufgesucht habe. Aber, morgen ist ja auch noch ein Tag. Mal sehen, ob ich da irgendwo zwischen Krankenhaus und Nähen und Familie noch einen Apfelkuchen und Pfirsichkompott (oder hat jemand noch 'ne nette Idee für Pfirsiche???) einschieben kann.

Gruß Uschi (die sich jetzt gleich nur noch auf's Sofa haut und auf einen schönen Film zum Einschlafen hofft!)

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