Montag, 1. September 2008

Kleine zusätzliche Tipps für....

...den "vor Ort Verkauf" von mir zu diesem Post, den ich gestern mit Begeisterung gelesen habe, (und das obwohl ich gar kein privater Verkäufer bin! Nanana!!!).

Meine beste Kundin habe ich vor Jahren erhalten, (oder besser gesagt, sie hat mich dort entdeckt!) als ich meine Sachen beim Kindergartenfest ausstellen durfte. Dort trifft man viele Mütter mit kleinen Kindern, die man dann Jahre benähen kann! Auch ein Aushang in Kindergärten und natürlich eine gute "Mund-zu-Mund Propaganda" macht sich immer gut. Ich werde z.B. oft auf Julias ausgefallene Kleidung angesprochen, das geht euch sicher auch so. Traut euch dann einfach zu sagen: "Hey, so 'was kann ich auch mal für Dich machen!". Guten Kontakt erhält man auch auf Dorf-/Stadtfesten oder Weihnachtsmärkten. Ich habe da immer Flyer parat liegen mit allen wichtigen Daten. Möglichst auf buntem Papier auffällig gedruckt, damit er nicht untergeht in euren toll genähten Sachen.



Ein entscheidenes Argument für den Preis finde ich auch immer die Betonung auf "Einzelstück". Ich gebe dann meist das Beispiel, das ich mich schwarz ärgern würde, wenn ich bei Oilily eine Jacke für viel (sehr viel!!!) Geld gekauft hätte und genau die gleiche nochmal sehen würde. So, nach dem Motto: DAS können nur wir uns leisten! Wenn ihr verstehst....

Was ich vielleicht noch wichtig finde, ist darzustellen, ab wann es sinnvoll ist das ganze als Gewerbe anzumelden. Also, wann ist ein Einzelstück noch ein Einzelstück und wieviele darf man davon verkaufen, ohne dass ich das irgendwo bekannt geben muss. Die Grenze ist sicher fließend, aber bei vielen hat es eben doch schon gewerblichen Charakter.
Manchmal denke ich ja auch, ich könnte mir den ganzen Gewerberummel sparen, weil ich "soviel" nun auch wieder nicht verkaufe, aber ein Auftritt im Internet (v.a. bei ebay, dawanda) zieht eben immer auch Neider an sich, die einen womöglich beim Finanzamt anschwärzen. Und das Finanzamt MUSS ja jedem Hinweis nachgehen, auch den Anonymen!!! Lasst also Vorsicht walten!

So wie ich Sabine kenne arbeitet sie aber an dieser Darstellung auch schon mit Hochdruck (der "Papagei hat sicherlich schon ein Pflaster um den Schnabel;-)) und wir werden bald auch noch viele Infos dazu bekommen.

An dieser Stelle auch von mir ein großes "DANKE" an Sabine, die uns (trotz Neider) immer wieder mal ein kleines Stück auf ihrem Erfolgsweg mitnimmt und uns in die richtige Richtung schubst...

Viele Grüße

Uschi (die durch das Nähen für andere auch nicht reich wird, aber eben einfach Spaß daran hat!)

Kommentare:

  1. Liebe Uschi!
    Du triffst den Nagel auf den Kopf.
    Als ob Du von mir geschrieben hättest!
    Bei mir gings auch nach einem KiGa-Fest richtig los und ich kann Deine Ausführungen 1:1 unterschreiben!
    Und mit einer Gewerbeanmeldung ist man immer auf der sicheren Seite und keiner kann einm was.

    GLG
    Nicole

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  2. Liebe Uschi, und über Eck auch liebe Sabine:
    Danke für Euer Engagement!!! Wenn man die Bewegung im Netz betrachtet, spricht es genau in die Zeit. Ich selbst bin auch im Begriff das ganze nun nach einigem Erfolg ohne Netz ins Netz zu gehen. Ich zögerte lange, da ich über die ebay-University von den rechtlichen Gegebenheiten viel mitbekommen habe. Daher finde ich es unerhört wichtig, Agbs, Steuerrecht und eben vieles mehr unbedingt zu beachten und nicht zu unterschätzen. Denn irgendwann ist auch Dawanda mal dran, und ich denke, da würden einige lange Augen machen. Widerum für die, die das ganze auf gewerbliche Beine gestellt haben mit all den Hindernissen, wäre es durchaus gerechtfertigt.... Es hat halt alles immer zwei Seiten.... Aber Danke, dass Ihr das Thema aufgreift und vielen doch echte Hilfestellung bietet aus Eurem Erfahrungsschatz.
    Liebe Grüsse von Sabine ohne blog und (web)shop, die aber beide sehr bald folgen!!! ;-)- jedoch mit guter MundzuMundpropaganda....

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