Freitag, 27. März 2009

Mir fällt die Decke auf den Kopf...

...oder vielleicht das Dach? Hoffen wir es doch mal nicht!
ABER die ersten Schritte in Richtung "Dachausbau" sind gemacht, endlich, nach einer Planungszeit von "nur" ca. zwei Jahren ist das schon ein riesiger Fortschritt.
Warum die Planung solange gedauert hat, kann ich euch anhand der Bilder des Istzustandes ein wenig erklären.

So sieht es aus, wenn man die Bodentreppe nach oben geht. Man stößt dabei recht schnell auf ein großes weißes Etwas, völlig deplaziert, mitten im Weg. Man kommt nur in gebückter Haltung rechts daran vorbei, wobei man sich aber mindestens dreimal den Kopf an der Schrägen stößt. Für die dauerhafte Nutzung natürlich absolut unpraktisch!!!

Das große, weiße Etwas....

...nennt sich übrigens Kamin (hier von der anderen Seite). Davon gibt es bei uns auf dem Dachboden drei Stück, denn früher wurde hier in diesem Haus noch mit Kohleöfen geheizt, die in jedem Zimmer angeschlossen werden konnten, daher DREI Stück. Diese Zeiten der Kohleöfen sind zwar vorbei (obwohl der Trend ja wieder schwer in diese Richtung geht!!!) und die Kamine MÜSSEN da einfach weg. Zumindest dieses riesige schräge Monster, was da mitten im Weg steht. Der linke Zug muss stehen bleiben, denn da läuft unser jetziges genutztes Ofenrohr durch, aber daran kommt man gut vorbei, wenn der schräge Teil weg ist.
Das Problem ist bis jetzt jedoch gewesen, dass der Kamin eben bis oben DURCHS Dach durchläuft und somit die Firstfette (das ist der Balken oben im First) geteilt ist. Wenn der Kamin dann aber da weg ist, ist da ein LOCH und das muss irgendwie zu und die Firstfette muss verlängert werden. Aber gestern war der Dachdecker da (praktischerweise Rolands Neffe!!!) und sah da eigentlich kein Problem. Naja...? Hoffentlich!
Daher meine Befürchtungen, das mir zwischenzeitlich doch evtl. das Dach auf den Kopf fällt;-)
Bevor es da aber losgeht, muss erst mal Tageslicht her, und damit wird (wenn es denn morgen mal für 4 Stunden, BITTE einfach nur 4 Stunden trocken ist!!!) begonnen. Die Dachfenster liegen schon parat!

Hier seht ihr noch den dritten Kaminzug, der wird auch weichen, denn an diese Wand müssen später diese Stoffe. Nicht besonders viel Platz, seufz...zumal die Dachbalken auch noch aufgedoppelt werden, zwecks Isolierung, schließlich will ich es später beim Nähen ja warm haben;-).
Also ihr Lieben her mit den kreativen Stofflagerideen unter dem Dach!
Achso, und der Rummel da rechts, der muss dann irgendwann in den Keller wo jetzt noch meine Stoffe lagern, ich liebe diese Umschichtungsaktionen!!!!

Hier noch ein Blick an die Giebelwand, dort sollen später Bücher, Comics und Zeitschriften lagern, also ein kleiner gemütlicher Leseraum entstehen. Um den Rummel da links habe ich mich heute morgen gekümmert. Es ist ja unglaublich WAS man so alles aufhebt. Sicherlich musste ich bei so manchem Teil schmunzeln und ein klein wenig verweilen. Aber es gab auch ganz viel, was ich einfach weggeschmissen habe. Soviele Erinnerungsstücke, bei denen die Erinnerung schon längst in Vergessenheit geraten ist. Nun sind alle Tonnen voll - befreiend!!!
Allerdings stehen nun auch wieder einige Kisten für Auktionshaus bereit - mal sehen wann ich dazu komme????


Fortsetzung folgt....je nach Wetter, früher oder später!

Gruß Uschi

Edit: Na prima, BESTE Aussichten um zwei Dachfenster einzubauen....grrrr!

Kommentare:

  1. Oh Mann Uschi, da steht Euch noch eine Menge Arbeit im Haus ! Wir haben den kompletten Dachboden auch ausgebaut. Und den dicken fetten Kamin haben wir damals auch rausgehauen 30 Grad im Schatten, wr auch nicht so toll. Die Bilder errinnern mich ganz stark an unser Bauvorhaben damals. Jetzt ist unser Dachboden das Wohnzimmer, Büro und mein Nähreich. Falls Du Fragen hast oder (elektrische) Hilfe brauchst, sag Bescheid, wir helfen Euch gerne.
    GLg Petra :0))

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  2. Da wünsche ich viel Spass, Ausdauer und vor allem ein einigermassen gutes Wetter für Morgen.
    Mein Mann hat bei ca. 10 Minus, ein Fenster wegen unserem Anbau rausgemacht; gut 2 Wochen nur mit Folie zu und die Zimmertüre musste offen bleiben; meine Stoffe und Nähkram auf 3 Stockwerke verteilt.
    Aber einen Trost hast du ja, die Vorfreude auf ein sicherlich tolles neues Nähzimmer.
    LG Ela

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  3. Besteht nicht die Möglichkeit, ein paar Kniestocks einzubauen? Die hinterste Ecke in den Schrägen nutzt man ja eh nicht wirklich - und solche Kniestocks machen es ordentlicher und dahinter kann man viele viele Dinge verstecken. Wir haben das bei uns bei fast allen Schrägen eingebaut und dahinter steht zum Beispiel das WEihnachtszeug und viel sonstiger Krimskrams... Ordentlich und platzsparend verstaut!

    LG Kathi

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