Montag, 22. Juni 2009

Fazit des vergangenen Wochenendes

Es war laut, es war sehr anstrengend, aber unterm Strich hat es sich doch gelohnt. Unsere Urlaubskasse wurde um ein hübsches Sümmchen bereichert - allerdings bin ich jetzt auch wirklich urlaubsreif!

Aber, ein klein wenig der Reihe nach: Am Samstagmorgen um 10 Uhr fuhren wir nach Kranenburg zum Aufbauen, mit Blick auf eine SEHR dunkle Wolkenwand, die sich im Westen auftürmte. Nunja, Schauern waren ja gemeldet und ich hatte in weiser Voraussicht genug Plane eingesteckt, um unseren Stand wetterfest zu machen. Aber noch hielt sich das Wetter und ich packte fleißig aus. Gerade als die letzte Kiste geleert wurde prasselte jedoch der Regen herunter. Da hieß es schnell handeln: Taue spannen, Folie im im rückwärtigen Bereich des Standes aufhängen und seitlich die Klamotten schnell in die Mitte auf den Stand schmeißen. Die Gerneralprobe für den Fall der Fälle! Aber unser Stand erwies sich doch als recht wetterfest und ich packte auch die letzte Kiste komplett aus und ließ mir die Laune nicht vermiesen.



Im Gegensatz zu unserem Nachbarstand, die nach der Schauer recht frustriert alles wieder einpackten und uns mit den Worten: "Wir kommen morgen erst wieder!" verließen. Auch meine beschwichtigenden Worte, dass das vermutlich die einzige Schauer des Tages sein würde konnten sie nicht zum Bleiben bewegen. Dabei hatte ich recht!!! Es war wirklich die einzige Schauer des Tages, dannach gab' es nur noch Sonne und ab und zu mal ein paar Wolken.

Das sah dann so aus!

Der Samstag war, was das Geschäft betraf jedoch sehr bescheiden. Das Publikum - meist recht gelangweilte dahinschluffende Rentner - nicht gerade meine Zielgruppe. Aber nunja, was macht meine Zielgruppe am Samstag - die steckt entweder beim Wochendeinkauf, oder im Garten, oder erledigt sonstige Dinge, die in der Woche liegen geblieben sind. Daher hoffte ich auf den Sonntag.
Zum Glück hatte ich meine Freundin gefragt, ob sie mich am Stand unterstützt, ansonsten wäre es doch zeitweise recht langweilig geworden.
Sehr anstrengend war jedoch die Baschallung von der Musikbühne gegenüber. Wenn auch die Musik größtenteils meinen Geschmack traf (zum Glück eben nicht mit Rumtata und Holodrio), war es über den ganzen Tag gesehen wirklich sehr laut und ich abends doch recht genervt!

Der Sonntag fing auch wieder um 10 Uhr an und man merkte doch schon in der ersten Stunde, dass die Besucherzahlen deutlich höher waren. Für diesen Tag erwarteten wir ja noch Besuch von hier .
So hatte ich also, unter anderem mit Unterstützung einer weiteren Freundin gute Unterhaltung hinter dem Stand und zeitweise auch vor dem Stand, denn die Familie von hier hat sich an diesem Tag auch in das bunte Treiben Kranenburgs gestürzt. Fazit, es war lustig und die Zeit ging wesentlich schneller voran, und außerdem wurde auch reichlich gekauft!!!
Leider wieder viel zu wenig Fotos gemacht!!!

Ein weiterer Vorteil, unsere Kinder, also, damit meine ich jetzt Sabines Kinder und unsere, sind mittlerweile in einem Alter, in dem sie sich alleine "bespaßen" können. Und da Kranenburg auch sehr übersichtlich ist, konnten sie den ganzen Tag über ihre eigenen Wege gehen. Mal hier was ansehen, malda Papas Portemonnaie fordern, aber auch was ganz Tolles auf die Beine stellen. Denn in Kranenburg gastierte der Kölner Mitmach-Zirkus, und Felix, Julia und Marie haben sich am Programm beteiligt und uns mit einer Vorstellung auf der großen Hauptbühne überrascht.

Hier seht ihr Felix und Julia hochkonzentriert als "chinesische Tellerdreher":


Und hier, ganz todesmutig Marie als "Fakirette" in einem riesigen Haufen Glasscherben:


und beim Sprung "durch die Feuerwand"!


Zum Schluß gab es großen Beifall, einmal für die zahlreichen Artisten, aber auch für den Kölner Mitmach-Zirkus, die innerhalb kürzester Zeit den Kindern kleine Kunststücke beibringen und ihnen das Selbstvertrauen geben: "Ihr könnt das!"


Auch wenn mir heute noch die Ohren klingeln von der lauten Musik und ich im Hals ein leichtes Kratzen verspüre, weil man zeitweise recht laut gegen die Musik anreden musste, so war es doch ein recht gelungenes, wenn auch anstrengendes Wochenende.

Zum Schluß: Ein ganz großes DANKE, an all die, die mich bei meinen Arbeiten unterstützt haben, insbesondere ein Danke an meine Familie, die in den Tagen davor doch so manches Mal hat zurückstecken müssen, weil noch einiges zu erledigen war, ein Danke an all die, die unseren Stand besucht haben und auch gekauft haben. Und ein Danke an euch da draussen, die mir viel Erfolg gewünscht haben.

So, und nun muss ich erst mal die große Liste schreiben mit den Dingen, die vor dem Urlaub noch erledigt werden müssen - ieeehhhhh!!!!

Gruß Uschi


1 Kommentar:

  1. also das klingt ja total zufriedenstellend!
    da freu ich mich für dich!

    lg einchen

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