Mittwoch, 22. Juli 2009

Jetzt aber endlich!

So, die Bilder sind alle gesichtet und einige der besten habe ich für euch herausgesucht.

Damit ihr auch wisst WO das ganze stattgefunden hat: Wir waren in der Vendée am Atlantik, um genauer zu sein in St. Hilaire de Riez. Das liegt unterhalb von St. Nazaire und oberhalb von La Rochelle.

"Und, wie ist es dort?", werdet ihr jetzt wissen wollen.
Hm, so 100% hat es uns nicht zugesagt. Der Küstenstreifen ist klasse - viele einsame Buchten und man muss wirklich keine Sorge haben, dass man wie Ölsardinen am Strand liegen muss. Die Wellen sind auch einmalig, richtig hoch und beeindruckend und es gibt ein paar nette Dünenstreifen, die zum spazieren gehen einladen. Was weniger schön ist, sind in manchen Orten diese "Hotel- und Appartmentbunker aus den 60er bis 70er Jahren. Die wollen sich nicht so recht ins Bild einfügen und sehen einfach sch...eußlich aus! Auch das Hinterland gibt nicht so viel her - flach, flach und nochmal flach und nicht so sonderlich viel zu entdecken. Aber ich denke, wir sind, was landschaftliche Reize angeht von hier und hier doch arg verwöhnt!
Gefallen hat uns die "Ile de Noirmoutier", das hätten wir uns überall gewünscht, hier passen sich in meinen Augen Tourismus und Natur ein wenig besser aneinander an. Noirmoutier ist ein kleines beschauliches Städtchen in dem das Leben so dahindümpelt. Erschreckend dagegen ist "St. Jean le Mont", hektisches Treiben und ziemlicher Tourirummel - wer's mag - nichts für uns!
Sehr interessant und sicher einen Besuch wert war der "Jardin du Vent" (Windgarten) in dem ganz viele Windspiele aufgebaut sind, in dem es für Kinder ganz viel zu entdecken gibt und sehr viel über das Leben mit dem Wind erfahren werden kann. Der Garten ist zwar nicht groß, aber sehr schön angelegt. Zu finden ist der "Jardin de Vent" in Notre Dame de Monts, dort fand auch das "Festival de Vent" statt, an dem am Strand ganz viele Drachen am Himmel zu sehen waren.
Das Wetter war sehr durchwachsen. Für mich (ICH - Frostbeule!!!!) ein wenig zu kalt, zumindest so kalt, dass man abends nicht mit einem Gläschen Wein auf der Terasse hätte sitzen können. Aber es war durchweg sonnig und wenn mal eine Schauer herunterkam, dann meist in den Morgenstunden und nachmittags war's dann wieder schön (nicht so wie hier am Niederrhein, wo die Wolken tagelang hängenbleiben!!!)
Fazit: Es war schön, aber es fehlte und an "landschaftlichen Reizen". Wir haben uns gut erholt, aber diesen Landstrich werden wir nicht nochmal besuchen. Wenn "Atlantik", dann vielleicht doch nochmal die Bretagne (obwohl wir die vor 7 Jahren fast ausschließlich im Regen kennengelernt haben), oder weiter südlich zur "Dune de Pilat".
So, jetzt gibt's aber endlich was zu sehen:

(unter "view all images" gibt es alle Bilder in groß)


Gruß Uschi

P.S.: Ach, und dem aufmerksamen Beobachter fällt auf, dass es dort zwei Dinge gibt, zu denen noch je ein Post geschrieben werden sollte;-) - morgen oder so....

1 Kommentar:

  1. *seufz* schöne Bilder.
    Ich würde sofort hinfahren, ich liebe den Atlantik! Aber klar, ist was komplett anderes als die Gebirge.
    LG Gabi

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