Donnerstag, 12. November 2009

Nutze den Tag!
(Carpe diem!)

Eigentlich wollte ich euch heute etwas anderes berichten, eigentlich wollte ich euch mit bunten Bildern erfreuen und eigentlich stand 'was ganz anderes auf dem Plan.

Aber heute ist mir mal wieder bewußt geworden, WIE kostbar jeder Tag, jede Stunde, jede Minute sein kann. Denn so schnell wird dem ein Ende gesetzt.

Ganz unerwartet, von jetzt auf gleich, hat das Leben der Freundin meines Bruders ein Ende gefunden.
Auch wenn wir uns nicht sonderlich Nahe standen - es bleibt ein Lücke - ein Mensch, plötzlich nicht mehr da!

In diesem Sinne, bedenkt bei jeder Minute - es könnte eure Letzte sein. Konzentriert euch auf das Wesentliche und schenkt "Lapalien" keine Aufmerksamkeit!

Dies ist nun in den vergangenen vier Wochen der dritte Todesfall im näheren Bekanntenkreis gewesen, daher auch meinen Rat: Hört auf euren Körper, ignoriert nicht die kleinen Zipperlein...., wie würde meine Mutter an dieser Stelle sagen: "Die Einschläge kommen immer näher!" Nun, sie sagt das zurecht mit ihrem 82 Jahren, aber wir? Muss unsere Generation wirklich schon ums Leben bangen?

Gruß Uschi

Kommentare:

  1. Du hast so recht.
    Man muß es sich immer wieder bewußt machen!
    Leben ist etwas unglaublich Kostbares. Man sollte es nie als selbstverständlich nehmen.

    Liebe grüße von der Anja

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  2. Liebe Uschi,
    so wie du es gesagt hast genau so sollte man leben. Es ist nicht immer so einfach im Sinne von Carpe diem zu leben aber wie du schon sagst sollte man sich immer wieder daran erinnern.
    Ich hoffe dein Bruder findet Trost und schafft trotz dem Verlust sein Leben zu meistern.
    Ganz liebe Grüße von Ruth

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  3. Huhu Uschi,

    wenn ich so was lese, wird mir immer ganz anders. Ich stehe im Mom an so einem Punkt, wo mich ein wesentlicher Teil meines Lebens seit ca. 5 Jahren krank macht und ich mir überlege, das zu ändern. Aber das hat Folgen, die ich jetzt noch nicht absehen kann (weil diese Folgen erst in ca. 20 Jahren eintreten werden). Und dann denke ich mir, dass ich doch jetzt lebe. Und dass mich die Situation jetzt wirklich krank macht (körperliche Folgen habe ich bereits deutlich). Was, wenn in 20 Jahren die Situation noch ne andere ist, als ich jetzt vermute? Eigentlich jeder, mit dem ich spreche, meint, das Leben jetzt zu leben. Nicht völlig sorglos, das nicht, aber doch nicht jetzt mit Druck und Krankheit leben, damit man das später nicht muss. Evtl. erlebe ich kein Später mehr????
    Die Frau eines Kollegen ist letzten Monat an Krebs gestorben, Der Kollege 40, das Kind 3, sie Mitte 30. Das war sicher auch nicht geplant..... wenn ich so was mitbekomme, fass ich mir selbst an den Kopf und frag mich, wieso ich mir Depp Gedanken mache und versuche, den Karren gerade so über der Dreckoberfläche zu halten für Jahre, statt ganz weit oben zu fliegen und mit Freude zu leben, ohne die ganze Zeit zu leiden..... Ich glaub wirklich, ich werde bald aktiv....ich bin doch echt zu doof.
    Natalie

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  4. Hallo Uschi,
    wie traurig das ist. Ich hoffe, dein Bruder ist stark und verkraftet den Verlust seiner Freundin.
    War es ein Unfall?
    Du hast Recht, man sollte das Leben bewußter erleben. Oft bleibt im Alltag wenig Zeit, aber solche Erlebnisse regen sehr zum Nachdenken und evtl. zu Änderungen an, auch wenn es manchmal nur zeitweise ist.

    LG Gabi

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