Sonntag, 16. Januar 2011

Gurgel, glucker....NOCH sehen wir es gelassen!

Was? Nun, das Hochwasser von Vater Rhein!
Um es erst einmal geographisch ein wenig zu verdeutlichen, wir wohnen ja da, wo der Rhein unser Land verlässt, also da wo er in die Niederlande fließt und sich kurz hinter der Grenze teilt.

(und nein, dies ist nicht die Golden Gate Brigde, sondern die Emmericher Rheinbrücke, aber immerhin die längste Hängebrücke Deutschland!)

Während in Köln bereits von sinkenden Pegelständen berichtet wird, steigt hier bei uns das Wasser also erst nochmal ein wenig an, aber nicht so kritisch wie im Jahr 1995.

(Pegeluhr an der Emmericher Rheinpromenade, wenn ich' s richtig deute fast 8,50 m über normal)

Ja, 1995, keines von unseren Kindern war geboren, daher heute Grund genug ihnen zu zeigen, was es heißt, wenn der Rhein Hochwasser führt.

(staunende Kinder)

(Bange Frage: Wie hoch steigt das denn noch?)

(Wasser soweit das Auge reicht)

(da geht es "eigentlich" runter zu einem Spazierweg, der normalerweise genutzt werden kann)

(aber FAST schon Frühlingswetter!!!)

(die alte Eisenbahnbrücke (Bericht ist übrigens SEHR lesenswert!) von Griethausen)

(weiter hinaus haben wir uns nicht getraut, denn unter uns Alt- und Neurhein, die nun eine Einheit bilden)

(Blick von der Brücke über den Altrhein)

(sonst grasen hier die Kühe)

(Blick auf Griethausen)

(oben auf dem Deichtor, unter uns die überflutete Straße zu den Ölwerken Spyck)

(es gurgelt und gluckert, mal drüber, mal drunter!)

Allen die vom momentanen Hochwasser bedroht sind drücke ich die Daumen, dass die Schäden nicht allzu groß sind.
Denn nur zu gut weiß ich noch um die Sorgen von 1995, als Ende Januar der Evakuierungsplan für unsere Region schon fest stand. Das Vieh wurde bereits seit Tagen in höhere Regionen gebracht und es fehlte nicht viel bis es zu einem Deichbruch gekommen wäre...wobei, es wird gemunkelt...aber lassen wir das, denn das ist eine andere heikle Geschichte...

Seitdem hat sich viel getan hier am unteren Niederrhein. Deiche wurden verbessert und verlegt, und das ist auch gut so. Denn käme es zu einem Deichbruch (aus welchen Gründen auch immer!) säßen wir in unserer Küche nicht mehr trocken!

Gruß Uschi

Kommentare:

  1. Hallo Uschi,
    wir wohnen zwar nicht am Rhein, aber an der Ems und die ist auch schon längst über die Ufer gegangen. Noch sind wir im trockenen... mal sehen wie es weitergeht. Aber ist schon ein wahnsinns Naturschauspiel!
    Lg, Kirsten

    AntwortenLöschen
  2. Hallo Uschi,
    ich drücke Euch die Daumen, daß es nicht zum Schlimmsten kommt und Ihr auch weiterhin eine trockene Küche habt. Die Ruhr, die durch meien Wohnstadt fließt, ist auch ordentlich über die Ufer getreten, doch bis sie in unsere Küche gluckert, muß schon eine ganze Menge mehr passieren - Gott sei Dank!
    Und danke auch, für Deine schöne Fotostrecke!
    LG von Katrin!

    AntwortenLöschen
  3. Guten Morgen! Habe erst anhand deiner tollen Fotos vom Hochwasser erkannt, dass du auch von "hier" bist. Ich komme direkt aus Kleve. Bin schon seit langem stille Leserin deiner Homepage. Bin total begeistert von deiner tollen, selbstgenähten Handtasche. Kann ich so eine bei dir käuflich erwerben?. Bin selbst begeisterte Strickerin. Zwischendurch häkel ich auch gern. Würd mich freuen von dir zu hören: kilokick@aol.com
    Lieben Gruss Ingrid

    AntwortenLöschen
  4. Manomann, das sieht ja echt bedrohlich aus, trotz des schönenn Frühlingswetter. In Dresden ist das Wasser der Elbe auch schon dabei, die Innenstadt zu besichtigen....

    AntwortenLöschen
  5. Hallo Frau Fast-Nachbarin ;O)
    danke für die schönen Bilder! Ich seh unseren Rhein immer wieder gern, auch wenn er grad ein bissel aus den Fugen gerät.

    Liebe Grüße aus Alpen
    Iris und das Bärendorf

    AntwortenLöschen