Mittwoch, 30. März 2011

Stadionerfahrungen

Nun, Stadionerfahrungen haben wir hier am unteren Niederrhein eher nicht, also ich meine damit so ein richtig tolles großes Stadion, in denen Fußball Länderspiele stattfinden oder auch Konzerte.
Unsere Familie mangelt es diesbezüglich so grundsätzlich an diesen Erfahrungen, weil

a. nicht Fußball begeistert
b. nicht sonderlich Musik begeistert

was einen Besuch in einem dieser großen Stadien rechtfertigen würde.

Nun ergab es sich jedoch für Felix ein solches Stadion zu besuchen. Seine Schule hatte für die Jahrgangsstufe 6 Freikarten für das Länderspiel der U17 Deutschland- Schweiz bekommen.
Die Schüler konnten wählen, ob sie mitfahren möchten oder lieber am Unterricht teilnehmen. (was für eine WAHL???)
Nun auch Felix ist wenig bis garnicht Fußball begeistert, aber er wollte gerne mitfahren. Und diese Erfahrung wollte ich ihm ja auch nicht nehmen, obwohl sich kein ernsthaftes Interesse am Fußballspiel erkennen ließ sondern eher die Aussicht auf einen netten schulfreien Ausflugstag

Gestern ging es dann los. Um 8:30 Uhr startete der Bus und wie man ja so als pflichtbewusste Mutter so ist, sorgt man ja dafür, dass die lieben Kleinen weder verhungern noch verdursten.
Also packten wir in Felix Rucksack eine Flasche 0,7 l Mineralwasser, eine Brotdose voll mit klein geschnittenen Möhrchen und eine kleine Handvoll Schnuppzeugs (darf ja auf so einem Ausflug auch nicht fehlen!). Ich wünschte ihm noch einen schönen Tag und entließ ihn in die Obhut der Lehrer.

Um ca. 15 Uhr konnte ich Felix dann wieder abholen, in der Erwartung er würde mir ganz begeistert von einem riesigen Stadion, von einem spannenden Fußballspiel und sonstigen, ihn beeindruckenden Dingen erzählen. Nun er hat erzählt, und ja auch von SEHR beeindruckenden Dingen, allerdings von Dingen die sein und auch mein Weltbild mal wieder sehr ins wanken bringen.

Was ist also vorgefallen. Wenn ich seine Schilderungen richtig gedeutet habe ist zunächst das Parkleitsystem zum Stadion noch zu überdenken, zumindest unsere Busse vom Niederrhein fanden wohl nicht auf Anhieb den richtigen Weg, was in Felix Augen zu einem waghalsigen Wendeabenteuer an einer Ampel mit wildem Gehupe seitens des Düsseldorfer Autofahrer geführt haben muss.
Nun, irgendwann haben sie wohl doch den richtigen Eingang zum Stadion gefunden, nur das "reinkommen" gestaltete sich in Felix Augen als nicht so GANZ einfach, denn alle KINDER (Erwachsene natürlich auch!) wurden abgetastet und mussten ihre Rucksäcke vorzeigen. Alles was NICHT hineingehörte und nicht drin sein sollte wurde rausgeholt und in den Müll geschmissen.

Für Felix bedeutete das: Seine 0,7 l Mineralwasserflasche wanderte ungeöffnet mit vollem Inhalt schwuppdiwupp in den Müll!!! DAS hat ihn entsetzt - das konnte ich seinen Erzählungen entnehmen: "MAMA, da war doch Pfand drauf!", ich meine vom Verlust des Wassers mal ganz abgesehen, er fand es einfach Sch...e, dass seine PFANDflasche einfach so in den Müll geworfen wurde!
Die Kinder, die 0,5 l Flaschen dabei hatten durften diese behalten (???), allerdings mussten diese geöffnet werden und die Deckel entsorgt werden. SINN der Sache - OFFENE Flaschen lassen sich nicht so leicht werfen! (Warum sich 0,7 l offene Flaschen dann jedoch eher zum Werfen eignen entzieht sich meiner Kenntnis. Vermutlich hat man jedoch balistische Berechnungen angestellt und festgestellt, dass eine 0,7 l Flasche sich bis zum Wurfziel noch nicht so weit entleert hat, dass sie dort noch verletzend wirken kann...oder so.

AHA - daher weht der Wind! Man entnimmt den KINDERN also mögliche verletzende oder gar tödliche Wurfgeschosse!

Nachdem man also die Rucksäcke durchsucht hatte, wurden dann die Kinder auch noch abgetastet und auf mitgeführte...ach, was weiß ich...hin untersucht.

Soviel also zu den Stadionerfahrungen unseres Sohnes! Das Spiel hat Deutschland übrigens 2:0 gewonnen, aber das erfuhr ich erst am Ende des Erlebnissberichtes.

SCHADE!

Nun, was mir dabei so durch den Kopf geht:
Ich will hier nicht die Stadionleitung anprangern und die Sicherheitsmaßnahmen in Frage stellen - keineswegs!!!
Sicher hat es in den letzten Jahren Vorfälle gegeben, die diese Maßnahmen rechtfertigen! Darüber will ich hier gar nicht diskutieren - Sicherheit der Spieler und eben auch der Besucher geht vor, das sehe ich auch so.

ABER, in welcher Welt leben wir. Ich meine, das sind 11-12 jährige KINDER die da einer Leibesvisitation unterzogen werden mussten, denen Getränke abgenommen wurden, die sie wirklich nur zum Verzehr betrachten und noch nie drüber nachgedacht haben es als Wurfgeschoss zu verwenden?
Felix, für den der Inhalt einer solchen Flasche in den Magen gehört und die leere Flasche als solches auch brav wieder dem Recycling zugeführt sieht, war wirklich entsetzt! Und ICH stelle mir mal wieder die Frage ob unsere Kinder hier "auf dem platten Land" nicht vielleicht doch eine Portion ZU behütet aufwachsen?
Ich hätte Felix gerne eine andere, schönere Stadion-Erfahrung gewünscht!

Gruß Uschi

P.S.: Und fange tatsächlich an darüber nachzu denken, inwieweit sich eine mit klein geschnittenen Möhrchen gefüllte Brotdose als wunderbar fliegendes Frisbee verwenden lässt...verkehrte Welt!?!?!

Kommentare:

  1. Oje,

    als doch stadionerfahrene Mama kann ich dir nur sagen, dass es da von Sicherheitsdienst zu Sicherheitsdient Riesenunterschiede gibt. Einige nehmen ihren Job sehr genau, andere kontrollieren so lari fari. Ich hatte sogar mehrere Spiele lang (unwissentlich)mein Pfefferspray in der Tasche, das wurde erst viel später entdeckt....

    Entweder geht mein Göga mit Sohn (10) zusammen zum Spiel oder Fabienne und ich. Bei mir dauert wegen der Handtasche dir Kontrolle immer am längsten.. aber auch ich habe dazugelernt und nehme nur das Nötigste mit ins Stadion. Bei der Männerrunde hat Florian immer ein Rucksack dabei mit ner 0,5l-Flasche und noch was zum kauen - das ging bis jetzt immer ohne Probleme durch. Auch werden die Kids bei uns (Bundesliga) nicht wirklich kontrolliert, was ich teilweise aber für leichtsinnig halte (Feuerwerkskörper lassen sich also prima in Kinder/Jugendjacken verstecken). Allerdings hatten Bekannte beim gleichen Spiel (allerdings im gegnerischen Block) das Vergnügen, die Schoki in den Müll zu befördern.

    Eigentlich sind da die Lehrer in der Verantwortung den Kids mitzuteilen, was da geschehen wird und dass alles Unnötige im Bus bleiben soll bzw. in einem sep. Raum im Stadion deponiert werden kann (das geht in jedem Stadion!!!).

    Ich hoffe, dass sich das Weltbild für deinen Sohn wieder gerade rücken lässt - man kann diese Kontrollaktion so und so sehen (wie so ziemlich alles im Leben)

    Liebe Grüße

    Silke (die wohl noch nie so einen langen Kommentar geschrieben hat)

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  2. Auf das wieauchimmer Flaschenverbot hätte auf jeden Fall hingewiesen werden müssen- woher sollen die Kinder das wissen? Mir wurden mal bei der "Bravo-Super-Fete" (weia) die mitgebrachten Fanta-Dosen weggenommen und direkt entsorgt...das ist fast 30 Jahre her.
    Und Duu hast völlig Recht- Dubbeldosen fliegen mindestens genau so gut!!

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  3. @Silke: Der Lehrer (seines Zeichens Sportlehrer!) wusste leider auch nichts davon, denn auch seine Flasche wanderte in den Müll!

    Und wie gesagt, die "Kontrollaktion" als solche stelle ich ja nicht in Frage (wobei sie dann wenigstens auch immer gleich und konsequent durchgeführt werden sollten!). Es ist einfach nur so traurig, dass dies inzwischen SO notwendig geworden ist.

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  4. Liebe Uschi,

    ich komme nun aus Düsseldorf und gehe des öfteren hier und auch anderswo auf Konzerte und Sportveranstaltungen und für mich ist das nicht ungewöhnlich, abgetastet zu werden - Handtaschen oder ähnliches nehme ich schon gar nicht mit, ein bisschen Kleingeld passt ja prima in "deine" Handtasche;-). Ich finde es grundsätzlich SCHLIMM, dass solche Sicherheitsmaßnahmen überhaupt nötig sind, denke aber, das hat nichts mit Großstadt oder Land sondern nur mit Großveranstaltung zu tun (schwarze Schafe gibt es überall, nur bei so Veranstaltungen häuft sich halt ihre Anzahl).
    Was ich mich frage: WARUM hat den Kindern niemand gesagt, sie sollen die Rucksäcke aus diesen Gründen im Bus lassen?!? WARUM wurdet ihr Eltern nicht über solche Dinge im Vorfeld informiert?!? Das wäre, denke ich, in diesem Fall Sache der Schule gewesen (über derartige Probleme ärgere ich mich hier übrigens auch!).

    Ach, jetzt habe ich doch so viel geschrieben, sorry!

    Ganz liebe Grüße Miriam

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  5. .. das unterschreib ich vollkommen!!

    LG Silke

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  6. Der Lehrer wußte nichts davon *augenverdreh*?
    Aber irgendwie weiß das doch jeder. Genauso, daß man keine Flüssigkeiten mit ins Flugzeug nimmt.
    Und wenn man so einen Ausflug plant, informiert man sich doch vorher darüber.
    *kopfschüttel*
    Es ist sogar bei uns auf dem Land bei kleineren Veranstaltungen so, daß keine Flaschen mitgenommen werden dürfen (auch ins Theater z.B.).

    Die Stadion-Aufsicht kann ich allerdings verstehen. Es gibt halt Vorschriften, 0,5l ja, 0,7l nein. Ist so. Ob das Sinn macht oder nicht bleibt dahingestellt.

    Vielleicht solltest du einen Brief an die Stadionleitung, DFB oder wer der Veranstalter war (kenne mich mit Fußball nicht aus) schreiben und um Erklärung bitten.

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  7. hallo, ich lese schon einige Zeit bei Dir und finde deine Einträge über das allgemeine Leben immer wieder spannend.Nun ja, es ist halt leider so, das sich bei einer größeren Menschenansammlung zu jeder Zeit eine Art Gruppendynamik entwickeln kann, die falls es zu Eskalationen kommt,schwer zu kontrollieren ist.Unverständlich und mit nichten nachvollziehbar ist das 0,7l einbehalten werden und 0,5 erlaubt..Ich war in einigen Stadions und kenne nur das generelle Flaschen / Dosen/ Behälter Verbot.Schade finde ich, das der Sportlehrer sich nicht ausgiebig informiert hat ( jeder Verein hat seine Platzordnung und Hausrechte auf der HP)Auch wenn ich dir etwas von der Ilussion nehme,selbst 10-12 jährige können böse Randale betreiben. Ich gebe Dir aber recht, es ist echt traurig das es so ist (und nicht nur beim Fussball)Ich wünsche deinem Sohnemann das er irgendwann (vielleicht) nochmal die Chance bekommt und dann hoffentlich bessere bzw.schönere Erfahrung sammelt.Liebe Grüße

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  8. Hi Uschi!

    Ich, relativ erfahrene da fussballbegeisterte Stadiongängerin, kann dir da evtl. weiterhelfen.
    In vielen Stadien wird mal relativ emsig überprüft - ich musst sogar schonmal einen Labello abgeben. (Die Gründe dafür haben sich mir bis heute allerdings noch nicht erschlossen. Vermutlich hatte die betreffenden Dame vom Security keinen dabei und brauchte dringend einen...)
    Man kann seinen Job, wie überall so oder so machen.

    Jedenfalls: ich finde es schon wichtig, das JEDER, auch die Kinder genauestens überprüft werden. Denn: ICH hab zwar keine gefährlichen Sachen bei mir, aber vielleicht andere, die dann wiederum mich oder meine Kinder die dabei sind gefährden könnten. Das man die Erwachsenen kontrolliert leuchtet wohl jedem ein, die Kinder aber auch, sie könnten ja auch etwas zugesteckt bekommen haben...
    Verstehst du, was ich meine?
    Und da mit den Getränkeflaschen... die werden leider als Wurfgeschosse gewertet. Warum da allerdings ein Unterschied zwischen 0,5 und 0,7l Flaschen gemacht wird versteh ich auch nicht. Bei uns dürfen z.B. generell KEINE Flaschen mitgenommen werden. Trinkbeutel wie Capri Sonne aber schon (Tetra Packs wegen der Ecken jedoch schon wieder nicht).

    Ich hoffe, euch wurde deswegen nicht der Spaß am Stadion genommen - sieht man von den nötigen Sicherheitsvorkehrungen ab, kann es mitunter doch ganz lustig werden! :)

    LG Sandra

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  9. Von Feuerzeugen die Spieler schon schlimm verletzt wurden sage ich auch mal nix... die bleiben auch "am Mann" und all die bengalischen Feuer die es andauernd gibt ertastet och keener... Generell finde ich es gut und richtig, dann aber gleiche Regeln für alle und vielleicht auch etwas informiertere Lehrer...
    lg!
    claudia

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  10. Tja, ich kann nur sagen, daß es im Signal-Iduna Park (ehem. Westfalenstadion) hier in Dortmund verboten ist Getränkebehälter und so viel ich weiß "Wurfgeschosse" wie irgendwelche Dosen mitzunehmen. Völlig korrekt - ich habe vor Jahren einmal einen Plastikbecher (0,5 L) gefüllt mit Bier (ich hoffe es immer noch, daß es Bier war...) an den Kopf bekommen. Das Bier hat sich natürlch mehr über mich ergossen, aber wenn ich mir vorstelle, daß es eine Flasche gewesen wäre, aus der die Flüssigkeit nicht entweichen kann...neee, daran will ich gar nicht denken. Ich denke das diese "Attake" gar nicht böse gemeint war, aber ein Tor vom BVB beim Spiel gegen Schalke ist natürlich klasse.

    Es ist natürlich sch...daß eure Sportlehrer auch keine Stadien besuchen und somit nicht informiert sind. Nicht aufregen...

    GLG Sylke

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  11. Wieso sollen denn Sportlehrer informierter sein, als die Eltern? Für die ist doch die Hausordnung der Stadien genauso im Internet ersichtlich. Es ging schließlich um gewonnene Freikarten, die Lehrer haben sich bereit erklärt die Kinder zu begleiten (und ja, so eine Fahrt ist stressiger als ein normaler Schultag, dauert länger und wird nicht extra bezahlt). Und nein, ein Lehrer weiß nicht alles und kann nicht alles im Voraus klären. Und für das Pausenbrot eines 6. Klässlers ist definitiv nicht der Lehrer zuständig, sondern die Eltern.
    (Das meine ich jetzt nicht in Bezug auf dich Uschi, sondern auf einige Kommentare, bei denen eine recht übersteigerte Anspruchshaltung gegenüber Schule und Lehrern zum Vorschein kam). Als Lehrerin nervt mich dieser Anspruch, den einige Eltern der Schule und besonders den Lehrern gegenüber haben, wirklich enorm. Was passiert ist war einfach Pech, war in dem Ausmaße von keinem vorhergesehen worden (wie gesagt, es ist nicht die Aufgabe eines Lehrers, nachzuforschen wer wie wann welches Frühstücksbrötchen wo mit hinnehmen darf) und für die Kinder ein Einblick darin, wie hart die Realität manchmal sein kann.
    Wiebke (die ungern kommentiert, der aber bei einigen Aussagen (wie gesagt, nicht deine), die Hutschnur hochgeht)

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  12. Oh, Johanna war auch bei einem U17-Spiel, aber bei uns im sagenhaft großen GrotenburgStadion ;-), ich denke, sie sind nicht kontrolliert worden, denn das hätte sie mir wohl berichtet. Und unsere Kinder sind mit der Bahn angereist, da mussten sie ja zwangsläufig ihre Rucksäcke mitsamt Proviant mitschleppen.
    Ich finde die Regelung mit den 0,7/0,5-Flaschen auch merkwürdig. Sollte man ja meinen, die sammeln alles ein, was irgendwie geworfen werden kann, seltsam.
    Und ich glaube auch nicht, dass unsere Lehrerin was von den Bestimmungen wußte, da frag ich doch mal nach.
    Ich weiß aber, dass es Johanna und ihren Schulfreunden sehr viel Spaß gemacht hat, die waren aber auch super ausstaffiert...geschminkt, teilweise mit Trikot und mit Fähnchen ;-)

    LG, Sabine

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  13. Hallo Uschi,
    bei Dir heute schon das zweite mal Fußball, der mir zu denken gibt. Das erste mal war hier:http://www.ruhrnachrichten.de/nachrichten/region/hierundheute/art1544,1237501
    heute morgen beim Kaffee. Da kann man sich dann schon vorstellen, wenn die Eltern derart entgleisen, dass die Kinder das nicht besser machen. Und um die zu schützen, die es vielleicht besser machen, sind solche Kontrollen vielleicht ganz sinnvoll. Wir sind hier auch auf dem Land und die Frage von "zu behütet" stelle ich mir auch manchmal. Aber wir sind ja extra hier, weil wir unsere Kinder so aufwachesen lassen wollen. Alles andere lernen sie dann später oder, wie bei Euch jetzt, im immer noch geschützten Raum mit Mitschülern und Lehreren, früh genug. Und Euer Sohn hat tolle Eltern, die mit ihm darüber sprechen, auch wenn sie das selbst nicht wirklich nachvollziehen können.
    Viele liebe Grüße und ein sonniges Wochenende wünscht Wibke

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  14. @Fililipi: OH, auch ein SEHR interessanter Artikel!!!
    Traurig, dass es auch in den Kindermanschaften wirklich schon um LEISTUNG geht und nicht nur das SPIELEN, bzw. der Spaß am Fußball spielen im Vordergrund steht!

    @Wiebke (also jetzt die andere;-)): Ich stimme mit dir überein, auch ich finde nicht, dass der Lehrer hätte informiert sein müssen oder hätte informieren sollen. Und ich mache ihm auch echt keinen Vorwurf, dass er es nicht wusste, denn ich finde, so etwas MUSS man nicht wissen!
    (mir z.B. fehlt auch jegliche Erfahrung was ich mit in ein Flugzeug nehmen darf...denn ich bin noch NIE geflogen! Aber gut, darüber würde ich mich wahrscheinlich vorher informieren;-))

    Es würde jedoch die Sache vielleicht vereinfachen, wenn solche Regelungen (die ja nun mal wichtig sind, darüber sind wir uns ja einig!)einheitlicher ausgesprochen würden!

    Wir haben eben wieder dazu gelernt...

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  15. Weißt Du, man neigt ja dazu, von den eigenen Kindern auf andere zu schließen. Es sind aber nun mal nicht alle gleich. Auch Kinder und Jugendliche können randalieren.
    Und Kinder können Flaschen transportieren, die dann von Erwachsenen "gebraucht" werden. Woher sollen die Sicherheitskräfte wissen, wen sie da vor sich haben?
    Da ist es besser, keine Ausnahmen zu machen. Und ja, solche Kontrollen sind (leider) notwendig.

    Merkwürdig finde ich allerdings, dass dem Lehrer das nicht von vorneherein klar war.

    LG,
    Andrea

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  16. ...ich lese hier schon ganz lange mit und habe schon so oft geschmunzelt über die schönen Beiträge. Mir platzt allerdings der Kragen, wenn ich lese, daß ein Ausflug gemacht wird und der Lehrer sich nicht informiert! Das ist sein Job! Ich komme nun selber aus dem Bereich und bevor Klassenreisen usw. unternommen werden, informiert man sich. Dafür gibt es immerhin ein tolles Gehalt und 12 Wochen Urlaub. Der Pädagoge trägt die Verantwortung für die Kinder und soll ja nun nach Möglichkeit ein positives Bild über den Ausflug schaffen. Das ist wirklich nur meine persönliche Meinung und andere sehen es vermutlich anderes!;D LG, Kerstin

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