Freitag, 25. November 2011

Und plötzlich...

...muss man den Kindern erklären warum am morgigen Samstag, dem traditionellen "Plätzchenback-Samstag" vor dem ersten Advent, die Oma nicht mit dabei sein wird.

Ja, die OMA!
Die Oma macht uns mächtig Sorgen. 6 Wochen ist es nun her, dass sie den Schlaganfall hatte. Ein Schlaganfall aus heiterem Himmel. Morgens noch beim Arzt gewesen und mittags lag sie dann da und alles war plötzlich anders.
Das anfängliche Bangen wich dem ständigen Hoffen. Ein Hoffen sie möge wieder sprechen können, ein Hoffen sie möge wieder Laufen können, ein Hoffen sie möge wieder alleine Essen können.

Sie kann wieder Sprechen, Laufen und auch alleine Essen, aber sie ist nicht mehr so wie sie früher einmal war. Das ein Schlaganfall nicht nur motorische Störungen, sondern auch geistige hervorrufen kann, daran hatte ich nie gedacht. Anfangs äußerte es sich darin, dass sie uns nicht erkannte, dass sie Dinge sah die nicht da waren, dass sie Wege ging, die sie nicht gehen wollte/sollte.
Sie erkennt uns wieder - DAS ist wiedergekommen und das ist auch gut so, denn sie braucht uns, ihre Kinder als Bezugspersonen. Aber zum ständigen Hoffen gesellte sich ganz schnell die Erkenntnis: Unsere Mutter, unsere Oma ist dement. Dement nicht im Sinn einer Alzheimerkrankheit, wo es schleichend kommt, wo man sich vielleicht ein wenig darauf einstellen kann. Nein, dement, einfach so, von heut' auf morgen. Sicher macht sie immer wieder kleine winzige Fortschritte, aber die Diagnose der Ärzte lautete eben auch: Mit 84 kann man keine Wunder mehr erwarten.

Nach 3 Wochen Krankenhausaufenthalt und drei Wochen Rehamaßnahme ist sie nun Mitte der Woche zur Kurzzeitpflege in ein Heim hier vor Ort gekommen. Wir Geschwister haben diverse Möglichkeiten diskutiert, gedreht, gewendet...man hatte ja immer so schöne Modelle parat: Mobiler Pflegedienst der meiner Mutter unter die Arme greift, wenn sie mal nicht mehr so kann...
Jaja...nun kann sie nicht mehr SO! Aber eben anders SO! Sie ist mobil, kann viele Dinge noch selber, nur sie weiß eben nicht WAS sie da gerade tut. Zur Demenz gehört eine enorme Unruhe und Orientierungslosigkeit, die sich in ihr breit macht, die sich vor allem nachts breit macht. Und alles drehen und wenden nützt nichts, selbst die Ärztin sagte es realistisch: "Zuhause - das wird nichts mehr! Ihre Mutter wird Ihnen nachts im Nachthemd im Garten stehen."
Es ist also eine andere Lösung gefragt, eine Gute!
Das heißt, im Anschluß an die vier Wochen Kurzzeitpflege wird meine Mutter eine dauerhafte Heimpatientin werden. Ich hoffe sie wird es irgendwann einsehen und verstehen, dass wir nicht anders handeln können zu ihrer eigenen Sicherheit.
Ich hätte es ihr anders gewünscht! Und auf einmal möchte man selber nicht alt werden...
Als ich sie gestern nach einem Besuch verließ, war es plötzlich da, dieses Gefühl...ähnlich dem Gefühl, dass sich bei einer Mutter einstellt, wenn sie ihr laut weinendes Kind im Kindergarten zurücklässt, weil sie ja weiß: Dort geht es meinem Kind gut!
Aber dennoch ist da dieses Gefühl, was ständig an einem nagt...immer wieder mal...mal mehr mal weniger...und im Hinblick auf den morgigen Tag ganz schön viel.

Und jetzt bereite ich den Plätzchenteig vor...in Erinnerung an die schönen Zeiten, an die besseren Zeiten!

Gruß Uschi

Kommentare:

  1. (((Uschi))) So traurig das ist, es freut mich sehr, dass ihr einen guten Platz für sie gefunden habt und ich hoffe sehr, dass sie sich gut einleben wird. Liebe Grüße, Deine Kati

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  2. Liebe Uschi,

    das ist furchtbar zu lesen und es tut einem im Herzen weh. Das lässt einen tatsächlich an die eigenen Kinder im Kindergarten denken und diese schlimmen Tage (sind bei uns noch nicht lange her und kommen auch noch mal) und daran, dass genau das jeden Tag bei den eigenen Eltern und Großeltern passieren könnte.

    Es lässt einen ein wenig um die Zukunft bangen und hinterlässt ein sehr unangenehmes Gefühl.

    Ich wünsche euch wirklich das Beste! Und ihr habt sicher das richtige getan!!!

    Ganz liebe Grüße!
    Nicole

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  3. *gänsehaut*....Drück Dich!

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  4. Liebe Uschi, ich drück Dich ganz fest! Dein Text hat mich zu Tränen gerührt, plötzlich muss sich das Kind um die Mutter kümmern und eigentlich ist das verkehrt.
    Vielleicht könnt ihr ja ein wenig Teig aufheben und mit der Oma gemeinsam im Heim ein paar Plätzchen ausstechen - so zur Erinnerung und Traditionspflege.
    Liebe Grüße, Simone

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  5. Liebe Uschi!
    Das tut mir so leid, für dich und deine Mutter!
    Mich hat dein Beitrag sehr berührt, viel mehr kann ich im Moment gar nicht dazu schreiben.

    Liebe Grüße, Smila

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  6. Hört sich vielleicht blöd an aber ich hatte Tränen in den Augen als ich deinen Post laß. Gerade der Vergleich mit der Mutter und dem Kindergarten ist mir nah gegangen, weil ich nur so verstanden habe wie es sich anfühlt. Ich finde 84 ist schon ein tolles Alter mein Opa ist 86 und noch fit wie ein Turnschuh, aber ich sehe an deinem Post wie schnell das vorbei sein kann. Gerade wenn die eigene Mama nicht mehr die Person ist die sie mal war, sondern hilflos wenn auch auf eine andere Art wie man erwartet hat ist es hart. Ich wünsche dir deinen Geschwister und deinen Kindern die Kraft mit der Situation umzugehen und genießt jetzt die andere Oma/Mutter. Und deiner Mutter wünsche ich eine wunderschöne Adventszeit. Liebe Grüße Conny

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  7. Liebe Uschi!
    Mir fehlen die Worte! Ich denke an euch! Und drück euch die Daumen, das alles "den umständen entsprechent" gut wird! Die Situation ist echt heftig!
    Liebe Grüße Dany

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  8. Oh Uschi, so ähnlich war es mit meiner Oma auch.
    Aber sie war in einem wunderbaren Pflegeheim. Das muss man auch mal sagen, dass es so etwas wirklich gibt. Und manchmal ist das einfach die einzige Lösung, die bleibt.

    Meine Oma hat leider noch 3 Jahre vor sich hinvegetieren müssen - leben kann man es nicht mehr nennen- bevor sie endlich sterben konnte.

    Ich drücke euch, und besonders deiner Mutter, ganz fest die Daumen, dass sie sich wieder erholt!

    herzliche Grüße
    Tina

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  9. Liebe Uschi,
    ich denk an Euch, fühl Dich gedrückt.

    Sabine

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  10. Puh, jetzt musste ich ein paar mal Schlucken. Diese Gedanken beschäftigen mich- auch wenn ich momentan noch nicht in der Situation bin- immer mal wieder. Danke für deinen offenen und ehrlichen Post.

    Liebe Grüße und ganz viel Kraft!

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  11. Oh, ich kann das so gut nachvollziehen und fühle mit dir. Mein Vater hatte vor ein paar Wochen den zweiten wahrnehmbaren Schlaganfall in diesem Jahr. Er hatte Glück. Es waren immer wieder nur "leichte" Schlaganfälle. Er hat motorische Einschränkungen. Aber das mit dem Kopf, das wiegt am meisten. Noch kann er alleine in seiner Wohnung bleiben mit unserer Hilfe und dem Pflegedienst wegen der Medikamente. Aber wenn er noch einen haben sollte, dann wird es sicher nicht besser...
    In diesem Sinne fühl dich ganz fest gedrückt.

    Liebe Grüße, Carmen (eine eher stille Leserin)

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  12. Guten Morgen liebe Uschi,

    zuerst einmal finde ich es sehr selbstbewusst und toll dass du hier so über deine Mutti schreibst.
    Leider gehen nämlich immernoch bei vielen die Alarmsirenen an sobald sie "Demenz/Alzheimer" hören und erklären diese Leute einfach für geisteskrank und verrückt.
    Ich selbst weiß sehr genau wovon du da schreibst, ich arbeite in einem Pflegezentrum auf der "geschlossenen" Station "MAD"-Mobil, auffällig und dement.

    Erfahrungsgemäß ist der erste und größte Schritte das Begreifen, dass der betroffene Angehörige leider nicht mehr in der Lage ist alleine Zuhause zu leben und das auch kein Pflegedienst reichen wird.

    Wenn du irgendwelche Fragen hast, kannst du dich gerne bei mir melden ;)

    Liebe grüße, steffi

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  13. das tut mir jetzt echt leid für dich!
    Ich kenne das Gefühl. Nur - meine Mutter ist fast die alte geworden, kleine Einschränkungen, aber sie kann mit ihrem Mann sehr gut alleine leben. Aber auch wir hatten Momente, da dachte ich wie das nur weiter gehen soll. Hat geruht, steht unvermittelt auf und meint sie müsse sich jetzt ausziehen. Warum auch immer. Treppe alleine ging nicht mehr. Eingenässt. Das volle Programm! Und ich kenne deine Gedanken und Gefühle! Und das schlechte Gewissen und die komischen Gedanken über sich selbst, das Alter und alt werden. Und ich hoffe das meine Mutter/Vater nie ein Pflegefall wird (wie alle Menschen halt). Weil beide extrem schwierig und unzufrieden sind ich wüßte nicht wie ich das schaffen sollte. Emotional. Von der praktischen/organisatorischen mal abgesehen.
    Ich denke ihr macht das beste aus dieser Situation. Versuche wenigstens kein schlechtes Gewissen zu haben. Pflege geht an die Substanz. Ich bekomme es im Verwandtenkreis gerade mit. Und jeder muss für sich selbst entscheiden. Meine Tochter war während ihrer Ausbildung zuletzt auf einer Sozialstation eingesetzt. Was ich da so mitbekommen habe - mobile Pflege reicht oft kein bißchen.
    Wichtig ist nur kein schlechtes Gewissen zu haben, denn das schlaucht am meisten. Wenn die Gedanken Karussell spielen.


    Ich drück dich mal....das wird schon.
    Liebe Grüße,

    Karin

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  14. Oh, Mensch, Uschi, lass dich mal virtuell drücken. Ich weiß es ist schwer, aber ihr habt richtig entschieden. Mit diesem Gedanken im HIntergrund genießt die Zeit, die euch bleibt. Ich habe meine Eltern relativ jung (62 und 69) verloren. Ich habe meine Mutter bis zuletzt gepflegt, da waren schöne und schlimme Stunden dabei. Meine Kids fragen auch immer wieder noch wie es wohl Oma und Opa im Himmel jetzt geht.

    Ich wünsche euch trotz allem viel Spass beim Plätzchen backen und beim Plätzchen verzehren ist dann die Oma wieder mit von der Partie.

    Ein schönes 1. Adventswochenende wünsche ich euch

    LG ELKE

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  15. Fühl Dich unbekannterweise gedrückt.
    Ich kenne diese Situation wirklich ganz genauso mit meiner Oma. Demenz über Nacht, nach dem Schlaganfall. Nachts auf Toilette gegangen, hingefallen und mit Unterkühlung am nächsten Morgen ins KH. Im Nachthemd auf die Strasse...meine Mutter hat meine Oma auch schweren Herzens ins Pflegeheim gegeben, aber alleine zu Hause, wäre unverantwortlich gewesen.
    Ich wünsche Dir weiterhin viel Stärke und trotzdem ein schönes Plätzchenbacken mit Deinen Kindern. Das haben wir heute auch vor.
    Viele Grüße
    Gaby

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  16. Liebe Uschi,

    ich drück dich jetzt einfach mal ganz fest (((((uschi))))!

    Liebe Grüße,
    Sarah

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  17. Tränchen in den Augen und einen dicken Kloß im Hals.
    Ich drücke dich und - was soll ich sagen? Keiner von uns wünscht sich für seine Eltern, einen selbst - überhaupt für Menschen welche man liebt "so etwas".
    die besten Wünsche ür euch
    Anne

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  18. Ohne viele weitere Worte, ein Beitrag den ich mit vielen Erinnerungen gelesen habe, weil ich das Selbe erlebt habe.

    Es ist alles anders, es wird alles anders ... ich wünsche dir viel Kraft all das zu sehen was war und all das anzunehmen was kommt.

    LG Kerstin

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  19. Liebe Uschi,

    wir hatten das jetzt im Frühjahr ähnlich mit meiner Schwiegermutter,
    es war aber ein sehr leichter Schlaganfall- aber sie wra anders und konntme os nicht zurück in ihr großes Haus.
    Sie ist jetzt in einer Semiorenresidenz untergebracht,
    hat eine eigfenen Wohnung, kann aber alles nutzen: Das Restaurant, Schwimmbad usw.
    Sie ist da jetzt richtig, richtig glücklich- den ganzen Tag voll-betüdelt, wenn sie mag und ihre Ruhe, wenn sie nicht mag.
    Trotzdem gibt es immer noch welche, die meckern, es wäre ja wohl auch ohne gegangen.
    Manchmal geht es nicht anders und es gibt richtig tolle Anlagen für Senioren.

    Liebe Grüße
    Steffi

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  20. Oh, schwere Schritte, die ihr da unternehmen musstet. Ich hoffe, dass sich deine Mutter an die neue Situation gewöhnt, doch auch da sind keine Wunder zu erwarten. Und ich wünsche dir, dass du auch damit zurecht kommen kannst, falls sie auch in absehbarer Zeit die Notwendigkeit des Pflegeheims nicht einsehen (können) wird.
    Mitfühlende Grüße,
    Tagpflückerin

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  21. Drücke Euch und wünsche Euch viel Kraft - ich weiß wie die Gefühle Chaos laufen und wie zerissen man sich innerlich fühlt ob man die richtige Entscheidung getroffen hat. Vom Verstand her weiß man das, aber wenn man die Mama zurück läßt in der Pflegeeinrichtung zerreißt es einem das Herz.
    Wir haben meine Mama 1997 von heute auf Morgen hingeben müssen, damals mit 64 Jahren und ich habe über drei Jahre Herzzerreisen gehabt beim Besuch, weil ich doch irgendwo immer einen Vorwurf spürte...
    Morgen wäre meine Mama 69 geworden, sie verstarb im Januar - gerade heute denke ich viel an die letzte Zeit und ich weiß heute das ich mich richtig entscheiden habe - deiner Ma wird es dort gut gehen, besser als allein zu Hause und sie wird sich daran gewöhnen und Gleichgesinnte finden.

    Drücke Dich

    Nicole

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  22. Dein Post hat mich sehr bewegt, fühl Dich umarmt, mehr kann ich (leider) gar nicht sagen/schreiben...
    GLG Andrea

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  23. ((Uschi))
    Meine Mutter ist letztes Jahr noch im Krankenhaus an den Folgen eines Schlaganfalls verstorben, mit 49 Jahren..

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  24. Ach Uschi, ich hab ja nun beruflich auch ab und zu damit zu tun. Ist immer schlimm. Ich wünsche Euch ganz viel Kraft. geht sie oft besuchen die Oma.
    LG Silvi

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  25. Liebe Uschi,
    ich kann es dir so nachfühlen. Glücklicherweise noch nicht bei der eigenen Mutter (und da graut mir wirklich schon vor...), aber bei meiner Oma war es ähnlich. Schrecklich, wie schnell man schnell man dann doch darüber nachdenken muss, jemanden in ein Heim zu geben, obwohl man sich geschworen hatte, dass man es NIE tun würde!!!! Ich drück dich und wünsche euch viel Kraft weiterhin!

    LG Karo

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  26. ...liebe Uschi,
    das ist wirklich sehr schwer ...auch den Kindern zu erklären gerade wo man als Erwachsener manches nicht versteht:( ich wünsche von ganzen Herzen das ihr eine Lösung finden werdet mit der jeder zufrieden wird ♥

    glg Marion

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  27. Und plötzlich ist man selbst (als Kind) derjenige, der die Entscheidungen fällen muss für den anderen. Für die Mutter. Die doch eigentlich (früher) für mich die Entscheidungen gefällt hat. Mich hat das sehr erschüttert. Ich kann's Dir nachempfinden.
    Viel Kraft ! Liebe Grüße, Natalie

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  28. Liebe Uschi!
    Ich wünsche Dir,und deiner Famielei ganz viel Kraft für die nächste Zeit.
    Viele liebe Grüße Iris Uhde!

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  29. Liebe Uschi,

    mein Vater muusste vor einem jahr auch in einPflegeheim einziehen.
    Nach Krankenhaus und REHA war er auch zuerst in einem grauenhaften Pflegeheim zur Kurzzeitpflege.
    Wir haben uns viele Gedanken gemacht und waren sehr verzweifelt.
    Nach langem Suchen haben wir ein Superpflegeheim gefunden und meinem Vater gefällt es (nach der Eingewöhnungszeit) dort sehr gut.
    Er will jetzt auch gar nicht mehr nach Hause zurück und fühlt sich dort rundum wohl.
    Ihr werdet das auch schaffen, ich drück euch die Daumen.
    Liebe Grüße
    Anette

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  30. Mich hat dein Blogpost sehr berührt!
    Ich wünsche dir,deiner Mutti und deiner Familie alles Gute und weiterhin viel Kraft!

    LG Steffi

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  31. Liebe Uschi,

    es tut mir sehr leid, dass ihr diese schwere Zeit durchmachen müsst. Meine Oma hatte vor vier Jahren mit 84 eine schwere Gehirnblutung und wir dachten, wir würden sie verlieren. Aber mit viel Lebenswillen hat sie sich zurückgekämpft und sie kann heute sogar wieder alleine leben, was wir NIE für möglich gehalten hätten.

    Ich wünsche ihr und euch, dass ihr eine für alle zufriedenstellende Lösung in dieser schweren Zeit findet. Es ist doch schon unglaublich, was sie in nur 6 Wochen wieder zurückgewonnen hat. Und denke immer daran: Die Hoffnung stirbt zuletzt.

    Ganz liebe Grüße von Maren

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  32. Ach Uschi, jetzt habe ich auch ein paar Tränchen verdrücken müssen,schnief.
    Ich wünsche euch weiterhin viel Kraft und hoffe das deine Mutter schnell merkt, wie gut es ihr dort gehen wird.
    Ich drücke euch ganz fest die Daumen.
    GLG Linda

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  33. Mir stehen Tränen in den Augen. Dein Blogeintrag hat mich sehr berührt. An sowas denkt man gar nicht und ist dann umso mehr geschockt wenn dieser Fall eintritt. Ich kann mir vorstellen wie schwer diese Entscheidung für euch gewesen ist, obwohl es keine andere Möglichkeit gibt. Fühl dich gedrückt!
    LG Inga

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  34. Ich drück dich mal ganz fest Uschi und glaube mir ich kann das leider alles sehr gut nachempfinden, obwohl meine Mutter damals nur halb so alt war.
    Liebe Grüße
    Maiga

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