Mittwoch, 16. Mai 2012

Vielleicht habt auch ihr...

...ja letztens beim Kaffeeröster nicht widerstehen können und diesen Perlenwebrahmen gekauft.


Heute habe ich das endlich mal ausprobiert...wobei, eigentlich kenne ich die Technik schon, denn als Kind hatte meine Schwester in den 70er Jahren auch so ein Teil und ich durfte es da auch bereits testen.
Schwer ist das Perlenweben an sich nicht und auch das Spannen der Fäden auf diesem Webrahmen ging ganz gut, wobei das beigefügte Garn jetzt nicht sonderlich vertrauenerweckend aussieht.
Die Anleitung ist sehr übersichtlich...bis zu dem Punkt wo man mit dem Weben beginnen soll.

Dort steht: Man soll die entsprechende Anzahl Perlen auffädeln, sie mit dem Faden OBEN über die Kettfäden legen und den Faden UNTEN herum wieder durch die Perlen zurückführen.
Das habe ich in der ersten Reihe bestimmt 10 x versucht, aber mir rutschten die Perlen bei dem Rückweg immer wieder weg und ich konnte auch nicht wirklich sehen, ob ich da nun bei allen Perlen unter dem Kettfaden durchgekommen war.

Ich wollte alles schon wieder verzweifelt einpacken, als mir der Gedanke kam zunächst die Perlen aufzufädeln, von UNTEN mit dem Finger gegen die "Kettfädenlücken" zu drücken und den Faden OBEN herum zurückzuführen.
DAS war mal ein genialer Gedanke und vereinfachte die Sache enorm!

So kam ich also doch noch in relativ kurzer Zeit zu den ersten Reihen.

Nach diesem kleinen Stück jedoch der nächste Kritikpunkt: Die beigelegte Nadel ist zwar schön dünn und man kommt mit Leichtigkeit damit durch die Perlen, nur die Haltbarkeit lässt sehr zu wünschen übrig...bereits nach diesen paar Reihen hat sie folgenden Zustand angenommen:


Traurig ist leider auch die Qualität der Perlen...da sie aus Kunststoff sind haben sie hier und da kleine Gussgrate, an denen man leider mit dem Faden zu leicht hängen bleibt, mal ganz davon abgesehen, dass diese Grate sicherlich später auch auf dem Arm pieksen werden:-(

Der Perlenwebrahmen jedoch, der ist okay!

Fazit: Wenn man die Webtechnik so ändert wie ich es beschrieben habe, die Nadel gegen eine dünne, lange Nähnadel austauscht, vertrauenerweckendes Garn verwendet und in farblich schönere Glasperlen investiert, dann lassen sich sicher gute Ergebnisse damit erzielen.

Gruß Uschi

Kommentare:

  1. Ich habe wiederstehen können, ärgerre mich aber gerade. Da kann man ja offensichtlich schöne Sachen mit Zaubern. Mal gucken, ob hier oder da beim Kaffeekauf noch ein Einzelstück zu bekommen ist. Oder eben direkt bei Diversen anbietern im Netz schauen und ordentliche Perlen und garn gleich mitbestellen. Danke jedenfalls schon mal für den Tip wie man anfängt.
    Liebe Grüße
    Danny

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  2. dem stimm ich dann mal vorbehaltslos zu...genau so haben wir das auch erlebt allerdings schon Weihnachten ...... ich mach es übrigends wie du Perlen von UNTEN hochdrücken und durchfädeln.... lg Silvia

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  3. Achja, so ein Teil hab ich auch noch, nicht aus den 70ern, aber die 90er waren's bestimmt ;-)
    Da gab's in der Schule mal ne Projektwoche zum Thema "Schmuckbasteln".
    Hab's lange nicht benutzt, aber spätestens, wenn mein Töchterchen das erste Perlenarmband haben möchte, hol ich den Webrahmen aus der Versenkung!
    Dein Anfang sieht ja schonmal vielversprechend aus!

    LG Anika

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  4. Mann, so einen hätte ich letztens grad brauchen können. Ich hab mir mit karton geholfen, so haben wir es früher auch gemacht (die Billigvariante). Links und rechts von einem Stück Karton ein paar Einschnitte gemacht, und die Fäden dann da drüber gespannt!
    Gruß aus Graz!
    Rain

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  5. Danke für deine Tipps, ich stand mehrmals davor und hab überlegt ihn zu kaufen. Dank deines posts konnt ich mich endlich entscheiden ;-)
    glg Steffi

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