Freitag, 18. Januar 2013

Knusper, Knabber, Knäuschen...

...wer knabbert da an meinem Häuschen?

"Es ist der Wind, der Wind das himmlische Kind!"

So lautet die eigentliche Antwort, bei uns jedoch ist es nicht der Wind - leider! Denn der Wind würde irgendwann wieder abnehmen und das Knabbern damit verschwinden.

Unser Knabbern kommt aber immer wieder und das zu einer Tageszeit, die nicht kompatibel ist mit meinem Schlafverhalten!!!

Anfangs war das Knabbern ja auch nur ein leises Trappeln und meine Frage morgens am Frühstückstisch: "Hat jemand in der Nacht das Trappeln gehört?" wurde nicht weiter beachtet. Aber dennoch, da war was. Dann kam das zunächst leise Knabbern hinzu, mitunter auch tagsüber...immer wieder mal, da aber meist nur kurz und am ehesten zu hören, wenn ich mich im Nähzimmer aufhalte.

Meine anfängliche Vermutung..."Ach sicher nur ein paar harmlose kleine Mäuse!", verwarf ich jedoch schnell, als ich letztens im Nähzimmer das Trappeln direkt über mir hörte. DAS war keine Maus, nein, nein, DAS war/ist größer. Und ja, Umfragen in der Nachbarschaft bestätigten meine weitere Vermutung: Mustelidae oder auf deutsch ein Marder treibt sein Unwesen unter unserem Dach!

Am Diestag dann um 5:30 Uhr...knabber, knabber, knurcks, knabber, knurcks...immerhin SO laut, dass auch mein Mann es endlich gehört hat.
Herr Google rät nichts Gutes, denn Marder sind schlau, es scheint man kann sie allenfalls "vergrämen" in dem man sie mit Krach vertreibt. Nun gut, also machten wir Krach..um 5:30 Uhr morgens! Das hatte jedoch zur Folge, dass nun die ganze Familie, und nein nicht die Familie der Mustelidae, sondern die Familie Lagarden wach im Bette saß:-(...aber immerhin, danach war Ruhe. Und auch kräftiges Trampeln meinerseits im Nähzimmer am Tage schien ihn verschreckt zu haben. Am Mittwochmorgen konnten wir immerhin ausschlafen...

Doch zu früh gefreut...Donnerstag, also heute 5:25 Uhr...knabber, knabber, knurcks, knabber, knurcks...bumbumbum aus dem Tochterzimmer, denn auch die Kinder sind mittlerweile instruiert Krach zu machen, sobald ein Knabbern zu hören ist...aber......knabber, knabber, knurcks, knabber, knurcks...quietsch..."Mama, der Marder hört mich nicht!" steht Julia dann in unserem Zimmer. Ich quäle mich also aus meinem kuschelig warmen Bett und stampfe hinauf in mein Nähzimmer, rechts und links gegen die Dachschräge bollernd.

RUHE! Kein ...knabber, knabber, knurcks, knabber, knurcks... mehr!

Nur ICH war wach...hellwach...mit offenem Ohr im Bett liegend, mit dem Gedanken: "Da, gleich geht's wieder los, das ...knabber, knabber, knurcks, knabber, knurcks...!"

In diesem Sinne...Guten Morgäääähn...schauen wir mal, wer hier am längeren Hebel sitzt!

Gruß Uschi

Kommentare:

  1. ... das hört sich nicht gut an :( hoffe ihr schafft es diesen Miesling zu vertreiben ! ♥


    glg Marion

    AntwortenLöschen
  2. Hallo,

    es gibt so Geräte, die eigentlich gedacht sind für den Motorraum von Autos, die so ein Piepen/Pfeifen von sich geben, dass die Marder gar nicht gerne mögen. Vielleicht wäre es eine Alternative so einen "Marderschreck" auf dem Dachboden anzubringen. Damit ist man sie in der Regel relativ schnell wieder los.

    lg

    AntwortenLöschen
  3. Oh je!
    Uschi, wir haben genau das gleiche Problem!
    Nur unser"Haustierchen" ist schon lange bei uns!
    Zwischendurch glänzt er (Gott sei Dank) immer wieder mit wochenlanger Abwesenheit,und wenn Du denkst: jetzt sind wir ihn los, ist er auch schon wieder da!
    Verschlafene Grüße steffi

    AntwortenLöschen
  4. Hallo Uschi,

    ich weiß, die Situation ist nicht wirklich schön. Aber über deine Art zu schreiben, muss ich dennoch schmunzeln.

    Habt ihr mal im örtlichen Tierheim nachgefragt. Uns sagte man, da bekommt man kompetente Auskunft, was man machen kann - oder wen man holen kann, der was machen hilft.

    Ich drück die Daumen, dass die Familie bald wieder friedlich schlummern kann.

    GLG Jennifer

    AntwortenLöschen
  5. Oh, dieses Geknabber hat mir früher auch manche Nacht gekostet. Meine Eltern hatten Mäuse unterm Dach und die nagten am Dachbalken - direkt an der Wand neben meinem Bett *örgs*. Bei uns half dann letztendlich nur ein ausgelegter Köder über ein paar Tage, dann war Ruhe.

    Liebe Grüße,
    Jessica

    AntwortenLöschen
  6. Oh oh!

    Ich drück euch die Daumen, dass ihr den Marder ganz schnell wieder los seid!

    liebe Grüße
    Alex

    AntwortenLöschen
  7. Mahlzeit..... huhu Uschi....also einen Marder bzw seine Familie beherrbergen wir nun schon seit 4 Jahren bei Uns auf dem Söller (direkt über dem Schlafzimmer). Unser ist jede Nacht von 4 - 4.30 aktiv rennt, rumpelt , schabt ein wenig und gut ist. Er fängt lediglich Mäuse bei Uns auf dem Söller (okay auf einem landwirtschaftlichen Betrieb wahrscheinlich auch eher gegeben als bei Euch) aber sorgfältige Sichtungen der auf dem Dachboden befindlichen abgedeckten Möbelstücke , Leitungen und Co haben keine Nagespuren oä ergeben. Dh er ist nur für Mäuschen da.... das leidige Knuspern im Gebälk was man sonst früher von den Mäusen hörte ist nun Vergangenheit und an die halbe Stunde nächtliche Spielerei haben sich hier mittlerweile alle gewöhnt und ich bin die Einzige die unseren Bewohner nachts noch hört.Wir haben damals anfänglich auch versucht Krach zu machen, er kam dann halt später, früher, unregelmäßiger aber er ging nicht weg, irgendwann haben wir es akzeptiert und gut (haben wir ja auch einen nutzen davon)
    Viel Erfolg bei der Vertreibung ..... lg Silvia

    AntwortenLöschen
  8. Liebe Uschi

    auch wir hatten mal so einen netten Gesellen, mitsamt Nachzucht im Dach. geholfen hat nur, das mein Mann die Dame einmal Quer über den Dachboden gejagt hat. Seitdem ist Ruhe.

    Wünsch euch gute Nerven.
    lg Klementine

    AntwortenLöschen
  9. Streu frischen Pfeffer dahin, wo du das Tier vermutest.......dann ist Ruhe.....die haben ein empfindliches Näschen

    AntwortenLöschen
  10. oooje ... das hatten wir auch mal in einem alten, gemieteten haus. neben den mäusen natürlich, die hatten ihren eigenen bereich.
    wie's dem freund geht? keine ahnung - wir sind ausgezogen und haben uns ein (hoffentlich) tierfreies haus gekauft ;-)

    schöne, wenn auch unruhige nächte wünschen wir euch!

    lg, catharina

    AntwortenLöschen
  11. Hallo Uschi,

    wir haben unseren "Gast" mit Marder-Abwehrspray vertreiben können.
    Das Problem bei diesen Viechern ist, das sie einem die Dachisolierung regelrecht zerstören. Da wird die Dampfsperre
    zerstört u. Glaswolle auseinander geflust... Der Schaden kann
    beträchtliche Ausmaße annehmen, vor allem wenn die Familie des
    ungebetenen Mitbewohners nachkommt oder vor Ort gegründet wird.
    Vom Lärm ganz zu schweigen... Ich drücke die Daumen, das Euer
    Marder bald ein anderes Zuhause findet.

    LG Miriam

    AntwortenLöschen
  12. Das Problem hatten wir auch und wir haben auch Pfeffer ausgestreut und zusätzlich noch eine "Marderdisco"(schöne laute Musik) gemacht.
    Seitdem ist Ruhe. Viel Erfolg.

    Liebe Grüße
    Carola

    AntwortenLöschen