Sonntag, 28. April 2013

Herrlichstes Wanderwetter

Heute war wieder so ein Tag, wo das Wetter einfach genial war für eine ausgedehnte Wanderung. Nicht zu warm, nicht zu kalt, ein Hauch von Wind, tolle Sicht und in Wald und Wiese erblüht nahezu das Leben!

Diese Tour stand heute auf dem Plan, ein wenig angelehnt an die letzte Gruppenwanderung, denn die konnte Felix ja leider nicht mitwandern, weil er freitags bis 16 Uhr immer noch ein Seminar in der Schule hat. Da wir nicht von Kleve aus gestartet sind, sind wir dieses Mal die Strecke von Kranenburg nach Nütterden noch durchs Wiesenland gelaufen.

Diese Strecke stand für heute auf dem Plan:



Das ist schon eine mächtig weite Strecke...aber noch sind wir nicht am Ziel.

Unterwegs dann einiges Lehrreiches am Wegesrand...


  ...viel frisches Grün...


 ...und versteckte Stimmgabeln...


...und tolle Aussichten (diesmal ohne Regenbogen).


Nach 10 km eine wohlverdiente Pause:


Und wieder weiter Lehrreiches...aha, soso...


...hier die Säule mit der Bohrung...


...und dem Blick dadurch und ganz klein die Kirche (da müssen wir noch hin!)


Weiter geht's durchs frische Grün...


...mal bergab...


 ...unter waagerechten Birken hindurch...


...und einen Blick von unten nach oben werfen.


Und plötzlich schon fast mit einem Bein in den Niederlanden, beim Grenzstein Nummer 603...


Da verlassen wir dann auch den Wald und gehen durchs Wiesenland zurück...


...vorbei an typischen Pappeln...


...und einem Meer von Osterglocken.


Das war's für heute...21 km DONE!!!
Ich kann es nicht beschreiben...ihr müsst es mir glauben: Die Natur ist momentan Balsam für meine Seele!

Gruß Uschi

P.S.: Summasummarum waren es im April übrigens ca. 130 km...

Freitag, 19. April 2013

Softshelljacke...

von INNEN schön flauschig!

Allen die mir ihr Beileid zu dieser Panne ausgesprochen haben vielen Dank!
All denen das durchaus auch passiert ist sei gesagt: Softshell lässt sich besser auftrennen als man denkt und richtig herum näht es sich viel angenehmer;-)...warum dann nicht gleich so!

Die Jacke ist nun "wieder" fertig und bis auf diesen RV-Schutz habe ich alle Teile wiederverwenden können. Bei dem RV-Schutz hätte das Auftrennen in keiner Relation zum Stoffverlust gestanden, also habe ich da doch beschlossen es neu zu zuschneiden.


Detailbilder erspare ich euch diesmal...weil im Prinzip hat sich ja nichts geändert...alles wie gehabt...jetzt nur richtig herum:-)

Gruß Uschi

Schnitt: Ottobre 3/2003
Stoff: Swafing, via Meuterei





Dienstag, 16. April 2013

It's teatime, please!

Spätestens seit dem  Tagebuchbloggen wisst ihr: Hier gibt es jeden Tag eine Teepause!

Ich bin also passionierter Teetrinker, was liegt da also näher als eine Stickdatei, die sich mit diesem Thema befasst, willkommen zu heißen.

"Tee, wie schee" heißt die neue Datei aus Makis Feder und erscheint am Donnerstag bei Kunterbunt-Design im Shop.

Tolle Mug Rugs sind mit dabei, eigentlich dazu gedacht direkt auf Filz gestickt zu werden. Nur die liebe Uschi wieder, die macht es ja mal wieder anders, denn, ähem, also hier schwappt durchaus auch schon mal der Tee aus den Tassen heraus und ich denk' mir dann immer Filz lässt sich nicht so gut waschen. Also habe ich meine gestickten Mug Rugs anschließend mit Stoff gedoppelt und gewendet. Damit das ganze aber auch ein wenig "fluffig" wird, liegt eine dicke Lage Volumenvlies (das ich übrigens mit ihn den Stickrahmen gespannt habe!) dazwischen.
Aber nun heißt es: It's teatime, please! Nehmt also Platz...





Ich denke es gibt noch ganz viele Teetrinker im Lande und bin schon ganz gespannt, was die anderen so gezaubert haben!

Gruß Uschi

Samstag, 13. April 2013

Kleve - Kranenburg

...zu Fuß durch den Reichswald.

20 Kilometer in gut vier Stunden bei immer mal wieder einsetzenden Schauern (zum Glück kam die heftigste Schauer kurz vor dem Start runter!!!).

Zwischendurch hiermit belohnt werden:


Wie sagte der begleitende Niederländischlehrer: "Daarvoor doen wij het!" (Dafür machen wir das! Recht hat er!)

Wobei DIESE Ansicht das Ergebniss der Wanderung nach 20 km besser widerspiegelt:


Aber dennoch, trotz aller Wetterwidrigkeiten haben wir uns die Laune nicht verderben lassen. Auch die zweite Gruppenwanderung verlief ohne Problem, aber ich glaube alle Teilnehmer brachen in lautes Jubelgeschrei aus, als dieses Ortsschild in erreichbare Sichtweite kam:


Ich gebe zu 20 km ist schon ganz schön weit und ich dachte gestern so: Du kannst nun keinen Meter weiter mehr laufen...wie soll das nur bei 30 km sein.
Aber genau das dachte ich auch nach 10 und 15 km...und die läuft man inzwischen doch recht locker flockig. Mal sehen wie das in gut vier Wochen so aussieht, denn dann geht es zur nächsten Gruppenwanderung einen ganzen Tag in die Eifel - 25 km to go!

Gruß Uschi

Sonntag, 7. April 2013

Der Klever Reichswald

Inzwischen dürfte es ja fast allen meinen Lesern bekannt sein...wir wohnen am Niederrhein. Am untersten Niederrhein, da wo der Rhein das Land verlässt. Hier bei uns im Dorf haben wir auf der einen Seite das weitläufige Wiesenland oder auch die "Düffel" genannt, die ich ja ansatzweise schon hier und kürzlich noch hier gezeigt habe.
Und auf der anderen Seite findet man Wald, VIEL Wald, 5100 ha! Das ist schon eine ganze Menge und damit sogar die größte zusammenhängende Waldfläche am Niederrhein und der größte Staatsforst in Nordrhein-Westfalen. Also ihr Waldliebhaber...schaut doch mal vorbei...!

Bei unseren Wandertouren wechseln wir immer wieder mal zwischen Reichswald und Düffel und heute ging unsere 15 km Tour wieder hinein in den tiefen Wald. Wollt ihr uns folgen?

Nun, was findet man im Wald?  Bäume natürlich! Aber gerade die immer wieder wechselnde Vegetation zwischen Nadelbäumen und Laubbäumen macht das Wandern auf breiten Wege zu einem wahren Genuss (besonders bei so einem strahlenden Sonnenschein wie heute!!!)




Dass man bei uns hier im Wald auch noch 'was Lernen kann konnten wir heute auch erfahren, denn wir kamen vorbei an einer "Wand für solitär lebende Bienen und Wespen"...


...wo aber noch ganz viele tief eingekuschelt waren (kann man es ihnen verübeln?)!


Weiter vorbei an einem Dendrarium (wusste gar nicht, dass man so etwas SO nennt!)...


Dort kann man sehen welche Bäume welche Rinde haben und wie ihr Holz von innen beschaffen ist...so richtig zum Anfassen!


Wo viele Bäume sind, werden auch immer mal wieder welche gefällt. Aber keine Sorge, überall werden auch wieder neue Bäumchen angepflanzt!


Uih...und da in der Nähe von Reichswalde geht es für uns für kurze Zeit schon wieder aus dem Wald hinaus...


Wir überqueren die Landstraße zwischen Kleve und Grunewald und finden uns wieder vor einem geschichtlichen Mahnmal, dem britischen Ehrenfriedhof. Denn wir wohnen hier nun mal an der Grenze und Grenzen sind nun mal umkämpft, so auch eben im zweiten Weltkrieg!


Schon ein wenig bedrückend...Gräber fast so weit wie das Auge reicht...



Aber auch eine wunderschön angelegte Anlage...



7.654 Soldaten haben hier ihre letzte Ruhestätte gefunden...


...für uns Anlass genug ein wenig inne zu halten.

Kurze Zeit ging es dann aber weiter für uns, eine wenig bergauf, denn der Reichswald liegt auf dem niederrheinischen Höhenzug, der in der letzten Eiszeit aufgeschoben wurde. Unsere zu "erklimmende" Erhebung liegt im 580 ha großen Naturschutzgebiet rund um den Geldenberg.

Langsam...

...aber stetig geht es bergan...


...bis wir oben angekommen, auf einer Höhe von 89 m, zurückschauen können. Manch' einer mag nun müde lächeln...aber 89 m ist für uns Niederrheiner schon recht hoch:-)


Und dann dort oben, ganz plötzlich wie aus dem Nichts, ein Turm! Ein riesiger, schmaler Turm!!!


Der Feuerwachturm vom Geldenberg. Von dort oben hat man DEN Rundumblick (den bekommt man aber nur zusammen mit dem Förster!) über das ganze Waldgebiet und sobald die gefährliche Waldbrandzeit beginnt ist dieser Turm auch besetzt und es wir nach Waldbränden Ausschau gehalten.


Hier hatten wir dann bereits 10,5 km hinter uns, so war es gut, dass es von dort aus nur noch bergab ging für uns. Nach weiteren 2 km erreichten wir wieder den Waldrand, diesmal in dem kleinen Örtchen Schottheide. Hier erkennt man gut die gewaltige Ausdehnung des Waldes...


...und das ist nur der Teil zwischen Schottheide und Nütterden. Bleibt für uns also noch Einiges mehr an Wald zu erwandern! Nur heute, heute wander' ich nicht mehr, denn aus den geplanten 15 km sind dann doch beinahe schon 18 km geworden. Das reicht für heute, ich lege nun die Füße hoch und werde sicherlich GUT schlafen! Bis Freitag müssen wir uns erholt haben, denn steht die nächste Gruppenwanderung an: 20 km von Kleve nach Kranenburg...und ich vermute mal, na ahnt ihr es auch? Genau...durch den Reichswald!

Gruß Uschi



Samstag, 6. April 2013

Softshell und ich...

...wir haben da spätestens seit diesem Vorfall ein gespaltenes Verhältnis!
Aber auch schon vorher habe ich dieses Material nicht gerade zu meinem Lieblingswerkstoff auserkoren. Denn Softshell hat zum einen die Eigenschaft fürchterlich "elektrisch" zu kleben (also zumindest meiner, den ich hier habe!) und jeglichen Fussel an sich zu ziehen und zum anderen fasst er sich besonders mit rauhen Händen sehr unangenehm an. Dieses "krrrscccht" was meine Hände (im Winter immer rauh!!!) da auf dem Stoff erzeugen, uuuaaaah!!! Aber nun denn, gut eingecremt kam ich ja zu einem "fast" perfekten Ergebnis!

Wären da nicht die hochgelobten Trageeigenschaften und wäre da nicht der hohe Preis des Stoffes gewesen, so hätte auch ich die Jacke erstmal ganz weit unten in meinem Nähzimmer vergraben. Aber so...nein, das kann ich nicht. Da hilft nur eins...direkt ran ans Werk, bzw. ran an den Nahttrenner! Und so fing ich also gleich am vergangenen Sonntag an die Jacke wieder aufzutrennen. Also gar nicht lange drüber nachdenken und auch gar nicht trauern, nützt ja nichts, ist ja so nicht zu gebrauchen!!!


Immer mal wieder ein kleines bisschen, jeden Tag ein Schrittchen...


...und so kann ich also vermelden: Softshelljacke wieder komplett in ihre Einzelteile zerlegt!


Erfolgreich!!! Sogar die Zickzackriegel an den Taschen habe ich ohne ein Loch in die Vorderteile zu rammen aufgetrennt bekommen! Ein klein wenig sieht man nun natürlich die Einstichstellen und da ist sicher dann auch diese Windschutzmembran zerstört, aber wenn ich geschickt nähe müssten diese Stellen nachher innen liegen! Und selbst wenn nicht, DAMIT kann ich leben!

Und JAAAA ich bin ein SEHR geduldiger Mensch...ich entwirre auch durchaus vollkommen verhedderte Wollknäuel;-)

Gruß Uschi