Mittwoch, 30. Oktober 2013

Filmerlebnis und Vokabeln lernen?

Kann das funktionieren? Das fragte ich mich, als bei Blogg dein Buch der eVokabeltrainer zum Film "The Lucky One" von filvoka-Verlag zur Rezension ausgeschrieben stand. Die Anzahl der Bewerber war eher zögerlich, so dass es diesmal auch kein Gerangel um das begehrte Buch (in diesem Fall Film) zu geben schien. Vielleicht schon ein Hinweis darauf, dass Vokabeln lernen mit Filmhelden doch nicht so erfolgreich sein kann bzw. so viel Interesse weckt? Davon wollte ich mich aber selber überzeugen!

Ich bekam also zum einen das Ebook mit Anleitung und allen Filmvokablen zum download bereitgestellt, sowie kurze Zeit später auch den Film "The Lucky One" per Post zugesandt.


Da lag sie nun die DVD...und scheiterte zunächst daran, dass mein PC nicht über ein DVD Laufwerk verfügt. Dieses musste ich also erst einmal extern anschließen, denn ich hatte mich für die Version Ebook mit Filmvokabeln und Film parallel am PC zu schauen entschieden. Eine weitere Möglichkeit und sicher die der bequemeren Art wäre, sich das Ebook auf ein Tablet zu laden und den Film gemütlich auf dem Sofa sitzend anzusehen. Nun...das scheitert hier am nicht vorhandenen Tablet;-)
So viel also zur technischen Grundausrüstung die vorhanden sein sollte!

"Filme sind eine großartige Möglichkeit echtes Englisch zu üben. Daran muss sich nicht nur ihr Ohr gewöhnen, sondern Sie werden auch auf Wörter und Redewendungen treffen, die man nicht in Lehrbüchern findet.", so schreibt es der eVokabeltrainer.

Ich startete also erst einmal ganz unbedarft den Film ohne jegliche Hilfe, also weder Untertitel noch Filmvokabeln und traf auf etliche Wörter und Redewendungen an die sich mein Ohr ganz gewaltig gewöhnen musste...denn es war kein Englisch, so wie ich es vor Jahren mal gelernt hatte,  was ich da vernahm war "...durchweg amerikanisches Englisch, teils mit deutlichem Südstaatenakzent.", und das SEHR schnell und auch sehr, wie soll ich's sagen...nuschelig ;-).

Also, Film neu starten, diesmal mit englischen Untertiteln. Das macht das HÖRverständnis schon bedeutend besser! Aber dennoch, die Dialoge erscheinen in manchen Szenen rasant und hier und da sind immer mal Worte dabei die ich doch nicht so ganz verstehe.

Ich startete den Film also zum dritten Mal, dieses Mal mit einem weiteren Fenster auf meinem Bildschirm, in dem die Filmvokabeln "minutiös" aufgelistet sind. Dabei stelle ich fest, wie rasant ein Film vorbeirauscht...gerade war ich noch bei Filmminute 3:25, schon fehlen mir die Vokabeln zur Filmminute 6:38. Da hätte ich mir gewünscht, dass die Seiten des Ebooks parallel weiterscrollen. Denn so muss man zunächst den Film stoppen, weiterblättern, Vokabel suchen, Film wieder starten. Das trübt das eigentliche Filmerlebnis ein wenig...

Das Ebook mit allen Filmvokabeln ist im Handling sehr übersichtlich...


...jederzeit kann man die Kapitel direkt per Mausklick im pdf-Dokument anwählen und dorthin navigieren.  Außerdem hat man über die Graphiksymbole in der Fußzeile jederzeit die Möglichkeit in die entsprechenden Kapitel zu gelangen. Eine Navigation über den Touchscreen ist weiterhin möglich.

Neben der chronologischen Auflistung aller Vokabeln, gibt es einen Einstieg in die wichtigesten Filmvokablen von A-Z, Basisvokabeln (Pronomen und Formen von to be, to have, to do) und Übungen zu schwierigen Redewendungen. Hinweise zu den wichtigsten Unterschieden zwischen englischen und amerikanischen Englisch sind genauso zu finden wie der Hinweis über die gesonderte Darstellung unregelmäßiger Verben. Also allein das Hin- und Hernavigieren im Ebook führt bereits zu einem Lernerfolg, wenn man sich bewusst damit auseinandersetzt.

Fazit: Grundsätzlich ist die Idee toll, das Handling mit Film und Ebook sehr anschaulich erklärt und leicht zu managen, vorausgesetzt, man verfügt über die geeigneten technischen Komponenten. Es braucht eine Zeit bis man sich in den Film "hineingehört" hat. Am einfachsten erschien es mir zunächst mit englischen Untertiteln, wenn ich mir ZUVOR alle Vokabeln der Szene angesehen hatte.
Wie steht es nun mit dem Lerneffekt? Wie überall...lernen muss man wollen, man muss sich selber dazu aufraffen. Vokabeln brauchen nun mal auch ihre Zeit bis sie im Langzeitgedächtnis angelangt sind, somit würde ich behaupten, dass sich der Lernerfolg auch hier erst nach mehrmaligen ansehen des Filmes zeigt. Interessant ist dabei jedoch der Aspekt, dass man eben nicht nur sture Vokabeln paukt, sondern die Vokabeln auch im Zusammenhang versteht und anwenden lernt.
Das Feierabend-Filmerlebnis bleibt beim Betrachten des Filmes je nach vorhandenem Vokabelschatz ein wenig auf der Strecke, da man ja immer wieder zwischen Film und Ebook hin- und herschauen muss, zwischendurch den Film dazu auch mal anhalten muss. Andererseits kommt man eben auch mal in den Genuss die "wahren" Stimmen der Schauspieler zu vernehmen, die einem bei der Synchronisation ja meist verborgen bleiben.
Noch ein paar Worte zum Film: Es ist eine schöne, ergreifende Verfilmung eines klassischen Romans von Nicolas Sparks mit landschaftlich reizvollem Ambiente. Es ist die Geschichte eines Irak-Soldaten der mit Kriegstrauma nach Hause zurückkehrt und versucht seine Vergangenheit aufzuarbeiten und dabei auf seinen "Schutzengel" trifft.  
Zum Schluss die Frage, ob ich eine DVD und die dazugehörigen Filmvokabeln kaufen würde? Eher nicht, wobei diese Entscheidung wohl damit zusammenhängt, dass wir grundsätzlich eher selten DVDs kaufen...wir warten meist bis die Filme im free-TV laufen. Andererseits sind die zusätzlichen 5,99 € für das Ebook mit den Vokablen sicher gut investiert.

Gruß Uschi

Edit: Was ich noch vergaß...das "geschriebene" Englisch bleibt damit natürlich ein wenig auf der Strecke!


Mittwoch, 16. Oktober 2013

Und dann war da noch diese Jacke...

...aus einer KnipMode:


Bei einem Besuch auf dem Stoffmarkt in Doetinchem mit ihr zusammen durchgeblättert, für schön befunden und gekauft mit dem Vorsatz: Die nähst du dir!

Ähem, nun, das war im Oktober 2007 (und vermutlich sogar unser erster gemeinsamer Besuch in Doetinchem, dem aber viele schöne Besuche folgten und inzwischen zum festen Programm der Herbst- und Osterferien geworden sind!).

Aber dennoch, als ich vor ein paar Tagen die KnipMode in die Hand nahm, auf der Suche nach einer Winterjacke, da dachte ich: Die nähst du dir! Und setzte das direkt in die Tat um, denn an Stoff mangelt es ja nicht und das ausgewählte Stöffchen liegt auch sicher schon vier Jahre im Regal...

Also zugeschnitten, genäht, ein paar kleine spontane Änderungen eingebaut - FERTIG!
Und da heute ja auch noch Me Made Mittwoch ist, packe ich die Gelegenheit beim Schopf, und zeige euch, was sechs Jahre auf sich warten ließ!



Genäht in Gr. 44 aus Bouclefleece (gut gelagert, also fragt nicht ob es den noch gibt ;-), war von Stenzo oder BizzKids), lediglich den Tunnel außen, anstatt innen aufgesetzt und die Brusttaschen weggelassen. Sie sitzt gut, allerdings würde ich beim nächsten mal die Ärmel im Ellenbogenbereich etwas weiter machen, da lässt die Weite nur ein dünnes Langarmshirt zu.

Ich danke den MMM-Mädels für Sammeln der Inspirationen.

Gruß Uschi




Samstag, 12. Oktober 2013

Uih, das ist mir glaube ich noch nie passiert!

Ich habe vergessen zu bloggen! Ich habe tatsächlich nicht mehr daran gedacht, dass eine neue Stickdatei auf den Mark gekommen ist:-(. Am Dienstag dachte ich noch daran: Oh, du musst noch den Post zur neuen Datei sticken!" Und dann kam dies, und dann kam das, und dann war das Wetter so schön, und dann mussten Äpfel geerntet werden, und dann musst ein Schnittmuster ausprobiert werden, und dann wollte ich über das Schnittmuster posten, DA fiel es mir siedenheiß ein - vergessen, verpasst! Schande über mich!

Ich hoffe ihr könnt nun damit leben, dass ich euch erst heute davon in Kenntnis setze, dass es bei Kunterbunt-Design die neue Stickdatei von Hamburger Liebe bereits seit Donnerstag zu kaufen gibt!!! Nein, eigentlich sind es sogar zwei, einmal doch die eher jungslastige Stickdatei "Yeah!" und die rosarote Datei Leni's. Hier kam jedoch nur die Jungsversion zum Einsatz auf einem kuscheligen Hoodie aus der aktuellen Ottobre.







Genäht aus dem tollen kuschelweichen melierten Sweat von swafing - ein Traum dieser Stoff!

So, nun wisst ihr Bescheid...Stickdatei "Yeah!" der Hamburger Liebe, schon längst bei Sonja im Shop!

Gruß Uschi

Samstag, 5. Oktober 2013

Was machst du eigentlich den ganzen Tag?

Das fragt Frau Brüllen uns auch wieder im Oktober und YEAH! ich habe auch mal wieder dran gedacht, dass heute der Fünfte ist!

Also ich wurde heute morgen wach...ganz von alleine, denn samstags klingelt der Wecker nie (es sei denn es stehen wichtige Termine an!). Da war es so ca. halb acht. In weiser Voraussicht hatte ich gestern Abend bereits den Einkaufszettel geschrieben, denn samstags kauft man hier bei uns in Grenznähe besser vor 9 Uhr ein, denn sonst sind die Reihen in jeglichem Supermarkt von unseren niederländischen Nachbarn verstopft.
Schnell also anziehen, ohne Tee aus dem Haus. Erstmal Brötchen holen und ich bin gut gelaunt, also kaufe ich für die Kinder sogar Weckmänner. Danach noch zum Discounter Joghurtvorräte auffüllen und Kleinigkeiten für ein Abendessen kaufen, das ich nicht kochen muss.

Zuhause dann erstmal frühstücken mit Mann und Besuchskatze (die inzwischen bis in die Küche kommt!). Die Kinder schlafen noch...sollen sie ruhig. Vom Frühstück dann an den PC Dinge klären.

Danach ins Nähzimmer...mir lässt da eine Sache keine Ruhe...es will etwas getestet werden. Ich muss überlegen ob das so geht wie ich denke...mehr kann ich hier noch nicht sagen, außer, DAS es geht :-).
Der Test zieht sich bis über die Mittagszeit...wie eigentlich immer hier mittags eine kalte Mahlzeit.
Die Kinder werden danach ermahnt ihre Hausaufgaben zu erledigen...jaaaa Mama!
Ich erledige den Rest im Nähzimmer.

Danach heißt es Sachen packen für eine Übernachtungsparty, nein nicht für die Kinder! Diesmal bin ich es die auswärts nächtigt. Und zwar bei ihr hier, denn sie hatte vorgestern Geburtstag und hat zum "Mädelsabend" eingeladen. Und da wir morgen zur "handmade" nach Oberhausen wollten, spare ich mir die Rückfahrt heute und den Hinweg morgen:-) und bleibe einfach über Nacht.
Die Garderobe ist ausgewählt und wartet nun darauf dass ich unter die Dusche springe.

Ich habe aber noch ein wenig Zeit, die ich vermutlich damit verbringen werde noch ein Stück einer köstlichen Tarte aus diesem Buch hier zu verzehren. Wer ein wenig Französischkenntnisse besitzt, dem kann ich dieses Buch nur ans Herz legen.

So gegen 18 Uhr werde ich mich also ins Auto schwingen und sicher einen sehr lustigen, sicher auch informativen und eindruckreichen Abend verbringen.

Frau Brüllen danke ich für die Organisation...

Gruß Uschi

Freitag, 4. Oktober 2013

Weihnachten!?

Im Oktober schon an Weihnachten denken? Klar nervt fast jeden die Tatsache, dass man kurz nach dem Sommerurlaub schon Dominosteine, Lebkuchen und Marzipan in den Supermarktregalen zu finden sind.

Aber seid doch mal ehrlich, sind das nicht auch genau die Leute die kurz vor Weihnachten in den Stress verfallen: "Haaach, ich habe noch gar nichts zusammen und dekorieren muss ich auch noch und für den Weihnachtsmarkt, da muss ich auch noch ganz viel schaffen...."!

Daher ihr lieben nutzt doch die Flaute zwischen August und November und befasst euch schon mit den Weihnachtsthemen. "Nikiko" von "Alles für Selbermacher", hat sich das auch gedacht und eine tolle Weihnachtsstickdatei zu Nette von Regenbogenbuntes zum digitalisieren gegeben.

Klar kommt man sich ein wenig komisch vor, wenn man bei milden 18 °C im Nähzimmer Weihnachtsmotive stickt und sich Gedanken über die diesjährige Dekoration macht.

Aber ich für meinen Teil...habe fertig! Seht selbst:





Und dies ist nur Eines von ganz vielen unterschiedlichen Beispielen. Klickt euch mal durch, Nette hat schon einige in ihrem Post von gestern verlinkt!
Und wenn ihr schlau seid, dann macht ihr schnell bei der Verlosung mit und gewinnt die neue Datei einfach ;-)...Hier geht es lang in den Lostopf. Ich drücke euch die Daumen!

Naja, und falls ihr nicht auf euer Glück vertrauen wollt und lieber heut' als morgen schon an Weihnachten denken wollt, die Stickdatei "Schöne Winterzeit" gibt es natürlich auch schon zu kaufen! Dazu schnell in den Shop von Alles für Selbermacher!

Gruß Uschi


Mittwoch, 2. Oktober 2013

Blogg dein "Hör" - Buch

Wieder einmal heißt es hier an dieser Stelle "Blogg dein Buch", erneut ein Hörbuch. Nachdem mir ja der Einstieg in die Welt der Hörbücher mit dem letzten ganz gut gelungen war, wollte ich einen zweiten Versuch wagen.

Diesmal ein Krimi, dazu noch ein "Heimatkrimi", aber nicht aus unserer Heimat hier am Niederrhein, sondern aus dem hohen Norden. Nun gut, den hohen Norden habe ich ja nun auch schon mehrmals besucht und vielleicht sind mir ja meine Erfahrungen bezüglich Land und Leute von dort oben im Norden beim Hören sehr zu Gute gekommen. Denn sind wir doch mal ehrlich, wer sich abends noch mit "Moin, Moin" begrüßt...der muss doch zweifelsohne den Tag viel entschleunigter angehen, oder?
Aber ich schweife ab...zurück zum Buch...bzw. Hörbuch.

Ich hörte "Ostfriesenmoor" gelesen vom Autor Klaus-Peter Wolf höchstpersönlich (der muss ja wissen, wie es sich liest ;-)). Ostfriesenmoor ist als Hörbuch erschienen bei Jumbo und ist hier für 19,99 € erhältlich.


Ostfriesenmoor ist der siebte Krimi aus der Reihe der ostfriesischen Krimis, das wusste ich bis dato nicht, daher war es für mich zunächst ein Sprung ins Kommissarenteam rund um Ann Kathrin Klaasen und Frank Weller. Nach dem eher spritzig gelesenen Hörbuch von "Frau Freitag" überraschte mich zunächst die doch etwas sonore Stimme des Autoren, komme aber letztendlich zu dem Schluss, es passt und zwar perfekt...zum Norden und zur doch recht gruseligen Handlung des Krimis an sich.

Im Uplengener Moor wird eher durch Zufall eine Leiche gefunden, eine Kinderleiche, eine ungewöhnliche Kinderleiche, denn sie ist, wenn auch sehr stümperhaft, ausgestopft worden. Das Team um Ann Kathrin Klaasen steht zunächst vor großer Ratlosigkeit, aber schnell ist ein Ermittlungsansatz gefunden und die ersten Verdachtsmomente treten zu Tage. Während das Kommissariat an diesem Fall noch herumgrübelt, tritt bereits der zweite Handlungsstrang, die Entführung eines Zwillingsbabys auf die Bühne. Steht diese Entführung in engem Zusammenhang mit der Kinderleiche, denn schließlich war auch sie ein Zwilling!? Oder ist es doch eher eine Eifersuchtstat des Exmannes der Zwillingsmutter? Mehr vom Inhalt soll nicht verraten werden..

Ich muss gestehen, ich hörte das Hörbuch in meinem Nähzimmer, was bei Frau Freitag gut gelang, bei diesem Krimi jedoch nicht. Zu rasant verläuft die Handlung, zu viele, für mich ja noch unbekannte (weil erstes gehörtes Buch der Reihe) Personen treten auf den Schauplatz, die in Ruhe zugeordnet werden müssen. Sich dabei auf die Handlung zu konzentrieren fiel mir doch zumindest während der Näharbeit sehr schwer. Auch der schnelle Szenenwechsel zwischen den einzelnen Kapitel wird während des Vorlesens nicht so schnell registriert. Das ist der Moment, an dem ich mir doch die gedruckte Version gewünscht hätte. Da ist die Kapiteleinteilung offensichtlicher...da weiß man direkt, es folgt ein neuer Schauplatz.
Gut gefallen haben mir die unterschiedlichen Charaktere des Ermittlungsteams, vom etwas dümmlich dargestellten Rupert, über den immer zweifelnden Frank Weller (wann ist der richtige Moment eines Heiratsantrages?) bis zur starken Ann Kathrin Klaasen.
Dir nebenher laufenden Eifersuchtsdramen des Exmannes der Zwillingsmutter und ihres neuen Freudes erscheinen mir persönlich ein wenig zu dramatisch aufgetragen und kurz vor Ende der Geschichte beschleicht einen das Gefühl, dass diese Familie wohl möglich ganz ausgelöscht werden kann. Ein wenig dick aufgetragen...aber auch auf der anderen Seite der Spannung zuträglich.

Fazit: Wenn man das Ermittlungsteam aus den vorherigen Büchern/Hörbüchern bereits kennt, fällt der Einstieg sicher leichter und man findet deutlich schneller in die Handlung hinein. Die Handlung an sich ist stimmig, allerdings an manchen Stellen für mich persönlich ein wenig zu dick aufgetragen. Viele kleine Handlungsstränge (was soll das nun mit dem Reiki?) erhalten erst gegen Ende ihren Sinn, das macht es ein wenig unverständlich. Für mich daher ein Buch, was man zweimal hören muss, oder bei dem man vielleicht auch die Vorgeschichte aller Beteiligten Kommissare kennen sollte. Weiterhin ist es sicher hilfreich, das doch eher ruhige Naturell der "Nordländer" und auch die doch sehr weitläufige Landschaft Niedersachsens zu kennen... "Heimatkrimi" eben! Die Bewertung fällt mir daher etwas schwer, drei Sterne erscheint mir zu wenig, vier zu viel.

Gruß Uschi