Montag, 3. Februar 2014

Über den Sinn und Unsinn...

mancher Häkchen bei Instagram.

Wie manch einer weiß, bin ich ja nun schon eine Weile bei Instagram. Warum? Lemming halt :-).
Aber es macht ja auch Spaß manchen Moment festzuhalten und ihn mit lieben Freunden zu teilen. Ich teile nicht mit der Öffentlichkeit, weil...hm...ja warum weiß ich eigentlich nicht so genau...vielleicht wegen der vermeintlichen Privatshäre (hahaha...Gruß an die NSA). Manche Fotos, von denen ich meine, dass die Öffentlichkeit sie sehen soll, die teile ich eben mit Facebook oder hier.

Manchmal denke ich, ich sollte bei Instagram mein Profil auf öffentlich umstellen, gäbe es da nicht so nervige "follower", die der Ansicht sind, man könnte meine Bilder mit nerviger Werbung und noch nervigeren Fremdlinks kommentieren.
Was mich an dem nicht öffentlichen Profil anderer stört ist: Bekomme ich eine Anfrage ob man mir folgen darf von einem nicht öffentlichen Profil, so ist es für mich meist schwer zu erkennen, wer einem da tatsächlich folgen will, v.a. weil das Profil nicht immer aussagekräftig ist. Also ihr Lieben, die ihr immer noch auf die Freischaltung wartet, manchmal mag es daran liegen, dass ich euch definitiv nicht zuordnen kann, manchmal aber einfach auch, weil ich das übersehe und keine Zeit dazu habe euch freizuschalten, ganz selten aber auch, weil ich es nicht möchte, was aber bitte nicht persönlich genommen werden sollte. (warum sollte ich z.B. mit den Freundinnen meiner Tochter befreundet sein...was wollen die bei mir sehen?). Aktuell 56 Anfragen die ich irgendwann mal abarbeite....
Aber im Umkehrschluss gilt natürlich Ähnliches...wenn ich jemandem folgen möchte und eine Anfrage stelle...der gefragte Nutzer sieht zunächst erst einmal nichts von mir...okay...immerhin steht in meinem Profil meine Blogadresse und ein wenig zu meiner Person. Also mit ein bisschen Recherche kann man schon herausfinden wer ich bin. Soviel also erst einmal dazu.

Nun ist das ja mit Instagram so, trifft man sich mit internetten Freunden, so tauscht man sich ja auch manches mal über die Fotos anderer bei Instagram aus. Da ist ja auch nichts Verwerfliches dran, es ist ja meist dieses: "Hast du das letztens gesehen...das war echt toll! - Nein, der folge ich nicht, lass' doch mal sehen! - Ohja...echt schön!" So viel also erst einmal zum Ausschluß der Öffentlichkeit...über dieses Hintertürchen, des "lass' doch mal eben sehen" bekomme ich also Einblick auch auf Fotos, von denen andere meinen, dass ich die nicht sehe. Im Umkehrschluss natürlich genauso.

Was aber noch viel lustiger ist (also ich finde das zumindest sehr lustig, weil es ein klein wenig was von Schadenfreude hat :-)), und auch das haben wir letztens mit internetten Freunden herausgefunden, also was äußerst interessant ist, wenn man von einem "öffentlichen Profil" blockiert wurde. Das heißt, "eigentlich" ist das Profil öffentlich und für alle zugänglich, nur manche Nutzer sind blockiert (aus was für Gründen auch immer?). Diese Blockade ist, WEIL das Profil ja öffentlich ist, aber so was von einfach zu umgehen, denn ich brauche mir ja nur ein Handy eines Familienmitgliedes zu schnappen und schon ist der Blick frei auf das "für mich blockierte" Profil...
(dass man von einem Nutzer blockiert wurde merkt man im Übrigen daran, dass er für einen auf dem eigenen Handy in der Suchfunktion nicht gefunden wird...über einem Kommentar unter anderen Bilder ist das Profil des Nutzers hingegen übrigens sichtbar, tja)

Schon mal drüber nachgedacht? Wollt' ich nur mal so sagen...also ihr Lieben, das Häkchen "Nutzer blockieren" bei einem öffentlichen Profil ist sowas von sinnlos ;-)...ein Beispiel dafür, wie einfach wir es manchmal der NSA doch machen :-).

Gruß Uschi



Kommentare:

  1. Liebe Uschi,
    ich nutze kein Instagramm (geht das nicht nur über ein Smartphone, das ich nicht habe?) Aber ich habe schon mal mit dem Gedanken gespielt. Was Du beschreibst, gibt es ja ähnlich bei fb und ich glaube was nicht jeder sehen darf, veröffentliche ich eben erst gar nicht. Wie ich dich einschätze, hälst Du das genauso. Ich fand es aber mal wieder höchst amüsant zu lesen, das man sich eben nicht vor allem schützen kann, wenn man einmal im www in Erscheinung getreten ist.

    GLG Sylke

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  2. toller post uschi. ich wollte auch die ganze zeit schon mal über instagram schreiben. mein profil ist öffentlich. ich zeige keine bilder dort, die nicht alle sehen könnten.
    aber ich habe auch so meine liebe müh mit den privataccounts. öfter werde ich verlinkt in deren posts. man kann den anfang der kommentare auf dem sperrbildschirm sehen, mehr aber auch nicht. das ist schade, man weiß nicht genau worum es geht und man kann nicht darauf antworten.
    ich folge grundsätzlich keinen privaten accounts, wenn ich die menschen dahinter nicht auch privat kenne. privat ist für mich privat. ich weiß nicht, was sich dahinter verbirgt. sind es fotos aus dem familienalbum oder tolle nähsachen? erstes würde mich nicht wirklich interessieren bei fremden, zweites schon :-). aber eine follow-anfrage zu stellen, um eventuell gleich wieder zu entfollown, weil ich mich in dem account "falsch" fühle, fänd ich schrecklich unhöflich. deshalb mache ich es nicht ...

    meine erfahrung mit öffentlichen acounts ist übrigens durchweg positiv. natürlich kommt ab und zu spam, aber das ist fast komplett zurückgegangen ... oft war es nur in der anfangsphase gehäuft. auch der mini-limetrees hat seinen account vor ein oder zwei wochen auf öffentlich gestellt und keinen spam erhalten :-).
    so oder so, öffentlich oder privat, ich wünsch viel spaß auf insta. ich mag das sehr.
    liebe grüße bianca

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    1. Stimmt, über die Verlinkung habe ich noch gar nicht nachgedacht. Das ist dann blöd :-(...aber ich glaube ich verlinke auch immer nur die, denen ich folge und die mir folgen...hach, was man alles beachten muss.

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