Freitag, 29. Januar 2016

Beutel- und Bogentaschen....

...sind auch bei mir eingezogen.

Die Beuteltasche ist ein idealer Begleiter, schnell genäht, meist reichen ein paar Stöffchen aus dem Vorrat, schön klein zu verstauen, aber dennoch groß und stabil genug um einen Einkauf zu tragen.

Für meine Beuteltasche habe ich schon lang gelagerte Stenzostoffe verwendet, die eine Seite wild buntgeblümt ...


...die andere etwas dezenter mit Rosenmuster.

Den Träger habe ich für meine Körpergröße (ca. 1,80m) etwas länger zugeschnitten. Ob die Länge des Träger für eure Größe und Tragegewohnheit (ich trage Taschen meist quer über der Schulter) lang genug ist, solltet ihr vor dem Messen überprüfen. Falls nicht lässt er sich auch ohne Probleme etwas verlängern.
Außerdem habe ich den Träger noch ein klein wenig mit passenden Webbändern aufgehübscht.

Die Bogentasche ist ein wahres Raumwunder. Mit 44 cm Breite, 35 cm Höhe und 19 cm Tiefe und dem weit zu öffnenden Reißverschlussfach, bei dem sich die beiden Bögen weit zur Seite klappen lassen finde ich sie ideal als kleine Reise- und Strandtasche und wird uns im kommenden Sommer sicherlich im Urlaub an vielen Tagen begleiten.


Für meine Bogentasche habe ich mich endlich getraut ein lang gehegtes Streichelstöffchen, was ich von lieben Nähbekanntschaften mal geschenkt bekam, anzuschneiden. Scheinbar hat es genau auf diesen Schnitt gewartet. Somit werden wir also im Sommer mit Love & Peace und Flowerpower unterwegs sein;-). Den unteren Bereich habe ich aus weichem Kunstleder genäht, so ist dieser Bereich vor Dreck und Feuchtigkeit ein wenig geschützt.


Leider habe ich von beiden Fotos zu wenig Detailbilder gemacht, aber, wenn ihr gerne näher einen Blick auf beide Taschen werfen wollt...alle meine vorgestellten Taschen sind sowohl bei der Swafing Hausmesse (8.2. bis 14.2.) und auf der H+H in Köln (18.3. bis 20.3) mit ausgestellt.
Oder ihr schaut euch die zahlreichen Designbilder auf dieser Seite hier an!

Ansonsten gilt immer noch: Bis Ende Januar kann die CD zum Vorzugspreis von 15 € inkl. Versand vorbestellt werden!!!

Gruß Uschi

Mittwoch, 27. Januar 2016

Die Zylindertasche...

...der neuen Taschenspieler 3 CD habe ich sofort ins Herz geschlossen. Mit der schönen voluminöse Form, den vielen Taschen außen, bei denen sich schön mit Stoff, Webbändern und Stickereien mixen lässt, bietet die Tasche viel Stauraum für alles was so mit muss.
Die Zylindertasche ähnelt ein klein wenig der El-Porto, die ich ja auch schon gerne und oft genäht habe. Im Vergleich ist sie aber etwas kleiner und deutlich schneller zu nähen.

Schau euch mal die Designbeispiele an, vielfältiger kann man eine Tasche wohl kaum gestalten, von schlicht aus Kunstleder bis knallig bunt ist alles dabei und doch liegt bei allen der gleiche Schnitt zu Grunde.
Ich wollte meine Zylindertasche aus Jeans nähen, nicht aus neuem Jeansstoff, nein, aus einer alten Jeanshose von denen etliche zum Umgestalten in meinem Nähzimer liegen kombiniert mit türkis. Und weil die Zylindertasche ja nun mal mein Favorit ist, so wurde auch ohne Bedenken eines meiner Stoffschätzchen angeschnitten..der türkise Camouflagestoff...sollte eigentlich mal eine Hose für die Kinder werden...eigenlich:-(.
Aber mit Jeans gemixt in einer tollen Tasche verarbeitet wirkt er auch ganz hervorragend!


Bei den Seitenteilen habe ich gerne und oft in meine Webbandkiste gegriffen um auch dort mal die Bestände ein wenig zu dezimieren;-).


Die Trägerschlaufen der Zylindertasche lassen sich auf unterschiedliche Weise arbeiten...man kann ganz einfach gerade und flach legen und knapp absteppen, man kann sie in sich verdreht festnähen und man kann sie mit ein wenig Füllwatte auspolstern, so werden sie schön weich und fluffig.


Die runden Seitenflächen lassen sich auch toll mit Stickmustern verzieren, bei mir fiel die Wahl auf die Monsta, gezeichnet von Claus Ast, digitalisiert von Kunterbuntdesign.


Der Geldbeutel den ich am Montag bereits vorgestellt habe ist übrigens perfekt auf die Zylindertasche abgestimmt. Ein tolles Team..finde ich.


Wer es bisher noch nicht mitbekommen hat oder vielleicht bisher noch nicht überzeugt war, dass es sich lohnen könnte die CD zu kaufen, dem sei nochmal gesagt: Noch bis Ende Januar kann die CD zum Vorzugspreis von 15 € inkl. Versand vorbestellt werden!!!

Gruß Uschi

Montag, 25. Januar 2016

Ich nehme euch heute mal mit...

...auf meine Arbeit. Also damit meine ich nicht meine tägliche Hausarbeit hier in der Familie und ich meine auch nicht meine selbstständige Arbeit, die ich aus Gründen eh so gut wie ad acta gelegt habe..zu viele Auflagen, zu viele Gesetze die es zu beachten gilt, zu viele dumping Preise, die, wenn ich alles beachten will nicht halten kann und will. Aber darüber möchte ich hier heute ja gar nicht reden.

Nein heute geht es um meinen kleinen Nebenjob, den ich schon seit etlichen Monaten sehr mag, denn ich kann mir die Arbeitszeit frei einteilen, es ist immer wieder abwechslungsreich, hat manche Überraschung parat, ist manchmal lustig, manchmal aber auch mit viel logischem Denkvermögen verbunden...und ab und zu darf ich dabei sogar was nähen.
Manch' einer hat es sicher schon längst vermutet...und ja ich arbeite für Farbenmix. Das geht sogar über eine Entfernung von ca. 300 km...dank Internet, Email, dropbox und Post.

Und ja...auch bei diesem Projekt war ich beteiligt. Irgendwann so im Oktober lagen die ersten Schnitte und Anleitungen auf meinem Tisch. Meine Aufgabe ist es dann ein wachsames Auge zu haben, Schnittteile zu kontrollieren und ggf. zu korrigieren. D.h. stimmen alle Bezeichnungen, stimmen die Nummern, passen die Schnittteile zueinander, sind alle nötigen Markierungen vorhanden, stimmen die Angaben zum Zuschnitt.
Bei einem Schnitt der aus nur zwei Teilen (wie z.B. der Geldbeutel) besteht ist das noch recht übersichtlich, da war der AllesKönner, den ich auch mitbearbeiten durfte schon ein ganz anderes Kaliber!
Wenn bei den Schnittteilen alles okay ist geht es an die Anleitung. Sind die Stoffempfehlungen okay, fehlt etwas in der Materialliste, sind die Angaben für Gurtbänder, Reißverschlüsse alle korrekt?
Weiterhin gilt es zu überlegen ob die Bilder ausreichend sind, für das was im Text zusätzlich noch beschrieben steht. Erfasst man also schon im Bild, was der nächste Schritt ist? Mal ein Beispiel:

- Reißverschlussendstück nähen

Das haben sicherlich viele von euch schon gemacht und wissen wie das genau geht. Aber es gibt eben immer wieder Neulinge dabei, die mit der Beschreibung so nicht zurecht kommen und auch das Bild alleine zur Verdeutlichung nicht ausreicht. Daher ist die Beschreibung zu ändern in:

- Reißverschlussendstück  an einer Kante ca. 1 cm links auf links legen, dann rechts auf rechts falten und auf Reißverschlussbreite zusammennähen. Nahtzugabe knapp zurückschneiden

Zusammen mit dem entsprechenden Bild führt das dann auf jeden Fall zum gewünschten Ergebnis...hoffe ich;-)

Ist im Text an alles gedacht worden was da genäht wurde? Wenn man nämlich viel und oft näht sind einem manche Dinge SO selbstverständlich, dass man ganz vergisst, dass diese Dinge doch erklärt werden müssen. Da heißt es also nicht nur eben schnell den Text überfliegen, nein, man muss "im Geiste" mitnähen und dabei jedes Detail im Auge behalten. Stimmen z.B. die gewählten Schnittteilbezeichnungen bis zum Schluss überein usw.

Manchmal erschließt sich eine Anleitung aber auch erst, wenn ich die Tasche auch selber genäht bzw. die Arbeitsschritte Punkt für Punkt mit Stoff in der Hand nachvollzogen habe.

So z.B. bei dem Geldbeutel der heute u.a. vorgestellt worden ist. Viele von euch kennen ja das Prinzip des Fünf-Fach-Organizers. Aber als ich zum ersten Mal das "Gekrempel" sah traten doch tiefe Falten auf meine Stirn...das sollte gehen? Das musste ich erst einmal selber ausprobieren!!! Aber in der Tat, das geht...und zwar sogar besser als gedacht:-).
So hatte ich also nicht nur geprüft, ob sich nach der Anleitung nähen lässt, nein ich hatte auch gleichzeitig ein Designbeispiel produziert:



Die einfachen rechteckigen Schnittteile lassen sich hübsch mit Webbändern verzieren und da ich von dem Sternenwachstuch nur noch ein kleines Restchen hatte habe ich das Scheinfach noch einmal waagerecht unterteilt und das Wachstuch so mit einem anderen Stoff kombiniert. An der Schnittkante der Unterteilung muss dann jedoch jeweils oben und unten Nahtzugabe zugegeben werden...logisch...oder? So wäre es also möglich den Geldbeutel auch aus kleinen Restchen zu nähen. Oder man näht die Reste erst zusammen und legt dann das Schnittteil auf...geht auch.


Toll finde ich das kleine Münzfach in der Mitte...das hat nämlich im Vergleich zum Fünf-Fach-Organizer auch noch einen Reißverschluss bekommen, da die Geldbörse doch noch etwas anders aufgebaut ist. D.h. der Inhalt ist hier auch gut gesichert und nichts kann herausrutschen. Zwischen Münz- und Scheinfach entstehen ganz automatisch noch zwei kleine Einsteckfächer in denen Scheckkarten, Krankenkassen- und Bonuskarten etc. Platz finden.
Bei einer Größe von ca. 18,5 cm breit, 11 cm hoch, 1 cm tief bleibt der Geldbeutel schön handlich (okay...200 € Scheine müssen dann leider gefaltet werden...aber wer trägt die schon täglich mit sich herum;-)) aber man kann immerhin in einem der Scheinfächer das Handy verstauen. Somit also ideal, wenn man nur mit kleinem Täschchen unterwegs sein möchte.

Noch mehr ganz tolle Desingbeispiele zum Geldbeutel findet ihr übrigens hier auf der Designbeispielseite.

Ihr seht also...mein Arbeitstag kann sehr abwechslungsreich sein. Und wenn es nicht gerade ein Taschenspieler ist, der überprüft werden muss so sind es die vielen anderen Schnitte die eine Anleitung benötigen, die kontrolliert und korrigiert werden müssen. Und wenn es denn dann tatsächlich mal ganz, ganz ruhig ist, dann gibt es sicher noch ganz viele Anleitungen die in den Anleitungsbereich eingepflegt werden können. Schaut auch da mal von Zeit zu Zeit hinein, insbesondere bei den Detailanleitungen gibt es viele hilfreiche Tipps und Tricks.

Und solltet ihr dennoch Fehler im Taschenspieler 3 finden (der übrigens noch bis Ende Januar zum Vorzugspreis von 15 € inkl. Versand vorbestellt werden kann!!!), dann denkt daran, auch hier am anderen Ende steht immer nur ein Mensch...nie ganz unfehlbar;-).

So...lang genug hier geschrieben...macht's gut...ich muss wieder an die Arbeit;-).

Gruß Uschi (die übrigens sehr dankbar ist ein kleines Rädchen im tollen farbenmix Team sein zu dürfen!)





Donnerstag, 21. Januar 2016

Punkt, Punkt, Komma....Strichtierchen!

Sonja von Kunterbuntdesign startet den Auftakt des Jahres mit einer Stickdatei, die ist....hmmm...wie sag ich es ohne, dass es sich negativ anhört?

Spartanisch?
Minimalistisch?
Auf den Punkt gebracht?

Nein...es bringt alles nicht das zum Ausdruck, was die neue Datei "Hello Zoo", gezeichnet von Johanna Fritz gut umschreiben würde. Ihr ist es gelungen mit wenigen "Strichen" ganz liebenswerte Tierchen zu zaubern, denen MEIN Herz direkt zu flog!



Und das Tolle ist...weil sie so minimalistisch sind (oder wie man es nun nennen mag!), sind sie ganz, ganz schnell gestickt...so schnell, dass man gleich mehrere davon in Reihe sticken kann:


Hier z.B. die niedlichen kleinen Giraffen, gerade mal 63 mm groß!

Auf der anderen Seite treffen sich Hase (nein, nicht "...und Igel", wobei ich mir DEN auch gut vorstellen könnte;-)) und Pferd:


Der Hase ist mein persönlicher Favorit und findet für mich sicher demnächst zu Ostern noch einen weiteren Verwendungszweck!

Meine Strichmännchen sind übrigens auf einem Stifteetui gelandet und manch einer erkennt sicher schon welchen Schnitt ich dafür abgewandelt habe?



Genau, es ist der Fünf-Fach-Organizer von Farbenmix. Ich hatte ihn ja im Dezember schon in der Originalgröße genäht und mir kam dabei direkt in den Sinn, dass der Schnitt eigentlich auch gut für ein Etui geeignet ist. Dazu habe ich den Schnitt einfach in der Höhe etwas kürzer gemacht und die aufgesetzten Taschen weggelassen. So erhält man ein Etui mit drei Fächern, also quasi ein "Drei-Fach-Etui":


Ich finde das total praktisch, links die Buntstifte, rechts Füller und andere "Tintenstifte" und im mittleren Fach der Kleinkram wie Radiergummi, Anspitzer und Co.. Durch die aneinander gesetzten Fächer hat das Etui guten Stand und kippt nicht ständig um.

Die Stickdatei "Hello Zoo" bekommt ihr übrigens seit heute bei Sonja im Shop und ich bin mir sicher gerade für Familien mit Nachwuchs und frisch geschlüpften Baby ist das eine tolle Datei...nicht zuletzt, weil man dafür wenig Zeit an der Stickmaschine verbringen muss;-).

Gruß Uschi

P.S.: Und wem noch der Stoff zum passenden Projekt fehlt, der schaut vielleicht hier nochmal kurz rein....es sind immer noch einige Stoffe zu verkaufen!

Mittwoch, 6. Januar 2016

Ein Buch...

...zum drin schmöckern, ein Koch-/Backbuch, ein kleiner Reiseführer, Dekoideen und Wissenswertes über das Leben im hohen Norden, das alles findet man in diesem kleinen handlichen Buch "Leben und Kochen wie in Bullerbü", das ich euch heute kurz vorstellen möchte.


Das Buch "Leben und Kochen wie in Bullerbü" von Sarah Schocke und Lotte Reinhardt ist im kailash Verlag erschienen und ich habe es über das Bloggerportal als Rezensionsexemplar bestellt. Und ja, es war das Cover und das Gefühl was sich einstellt, wenn ich an meine Kindheit mit den Kindern von Bullerbü denke, die mich das Buch hat auswählen lassen. Die Wärme, das Heimelige, was (zumindest in meiner Erinnerung) die Filme immer vermittelt haben, das schafft bei mir auch dieses Buch. Das handliche Buch (etwas größer als Postkartenformat) ist in die vier Jahreszeiten unterteilt und auch da sehe ich gleich wieder die Kinder von Bullerbü vor mir...einmal im tiefen Winter mit viel Eis und Schnee, aber auch tanzend im Sommer zum Mittsommerfest.

Das Buch ist...ja, was ist es eigentlich? Es ist kein reines Kochbuch, wenn es auch zu jedem Jahreszeitkapitel entsprechende Rezepte (sechs bis zehn) gibt.
Hier gibt es übrigens mal ein "Beispiel-Rezept" aus dem Buch...schon mal vorab zum ausprobieren.
Man muss das Buch auch nicht von vorne nach hinten lesen, man kann es immer wieder mal zur Hand nehmen und darin schmöckern. Ab und zu bleibt der Blick auch an kleinen schnell umzusetzenden Bastelideen hängen (nichts weltbewegden Neues, aber hübsch dargestellt). Weiterhin ist es auch als kleiner Lebensratgeber zu verstehen...das Leben zu entschleunigen, zu genießen und dem Essen mehr Wert beizumessen. Und zu guter Letzt findet man auch interessante Reisetipps, zu Schweden und Dänemark. Das alles auf schönem festen Papier mit angenehmer Haptik und untermalt mit schönen Fotos aus Schwedens Natur und tollen appetitanregnden Rezeptbildern.
Für mich macht gerade dieser Mix das Buch interessant, man nimmt es einfach gerne in die Hand. Ich kann also nur bestätigen: Mit diesen köstlichen Rezepten und kreativen Ideen kann man sich das Bullerbü-Gefühl nach Hause holen!
Ein wenig schade finde ich den recht hoch angesetzten Preis von 14,99 €, das macht es zum "mal eben so zur Freude verschenken" zu teuer:-(.

Gruß Uschi (die jetzt unbedingt in den nächsten Tagen die Zimtschnecken aus dem Buch ausprobieren wird!)