Mittwoch, 7. September 2016

Mit Mister Comet als Jacke zum MMM aus dem Sommerloch

Ohje...mein Blog ist über die Sommerwochen hinweg aber arg verwaist!!! Schande über mich.
Aber es standen so viele Arbeiten am #lärchenhüttchen an, inklusive Einrichtung mit Palettenmöbeln, dann folgte schon der Sommerurlaub, danach musste das Lärchenhüttchen ja auch endlich mal eingeweiht werden, so dass fast jedes Wochenende ausgebucht und kaum Zeit zum Nähen blieb.

Aber jetzt...der Herbst naht, auch wenn die momentanen Temperaturen doch eher an Hochsommer erinnern. Dennoch, am Morgen und Abend ist es schon richtig frisch...da muss eine kuschelige Jacke her. Ich hätte meinen altbewährten Schnitt der Nickyjacken nutzen können, aber ich wollte mal etwas Neues ausprobieren.

Mister Comet als Sweatshirt hatte ich bereits genäht (aber auch noch nicht gezeigt!), aber gerade für diese wechselwarmen Tage mag ich inzwischen Jacken lieber als ein Shirt...zu warm...Jacke auf...zu kalt...Jacke zu!
Nun sieht der Schnitt Mister Comet eigentlich nicht vor, dass man ihn als Jacke näht, aber so schwer ist das an sich nicht:

- Vorderteil nicht im Bruch zuschneiden, sondern mit Nahtzugabe an der Vorderkante
- auch das Kapuzenvorderstück, nicht im Bruch zuschneiden, sondern mit Nahtzugabe an der Vorderkante
- damit die Jacke auch innen hübsch aussieht habe ich mir noch einen Beleg vom Vorderteil abgezeichnet. Wie das geht ist übrigens hier erklärt.
- weiterhin benötigt man einen Reißverschluss in Länge der Jacke...die Länge misst man am besten ab, wenn man die Jacke schon zusammengenäht hat. Ich kaufe da immer die längsten Reißverschlüsse und kürze diese dann entsprechend ein. Anleitung dazu gibt es hier.
- meine Jacke habe ich dann noch zusätzlich mit einen Kinnschutz und im Nacken mit einem Versäuberungsstreifen ausgestattet...das rundet für mich das Gesamtbild der Jacke richtig gut ab.

Genug der Worte...hier nun Mister Comet als kuschelige Herbstjacke:






Genäht habe ich Mister Comet in Größe L (ich bin ca. 178 cm groß), so reicht sie mir schön warm über den Po, das mag ich in der kalten Jahreszeit sehr gerne. Außerdem ist noch genug Spielraum, um auch noch ein Langarmshirt drunter zu ziehen. Da ich nämlich tendenziell dazu neige immer zu frieren, ist für mich der Zwiebellook immer noch das bewährteste Kleidungsmodell...immer schön mehrere Lagen übereinander...ich gebe zu, das kann sich zum Winter hin bis zu fünf Lagen steigern;-).

Hier noch mal ein Blick auf die kleinen  Details:

Die Ösen habe ich mit Snappapp unterlegt, das gefällt mir immer sehr gut und sorgt auf jeden Fall dafür, dass die Ösen nicht so schnell ausreißen. Da der Kragen ja sehr hoch schließt fand ich den Kinnschutz sehr wichtig, denn nichts ist störender als ein pieksender Reißverschluss am Kinn!


Innen der Blick auf Beleg und Versäuberungsstreifen. Man hätte noch einen Aufhänger mitfassen können, aber ich bin ein bekennender "ich hänge meine Jacke an der Kapuze auf" Typ;-).

Ich bin sehr zufrieden mit meiner neuen Jacke...es wird sicher nicht die letzte sein. Und vielleicht war die Idee aus einem Sweatshirtschnitt eine Jacke zu zaubern für manch' einen ein klein wenig hilfreich und inspirierend.

Mit diesem Beitrag reihe ich mich in den heutigen MeMadeMittwoch ein und geh' gleich mal schauen, was ich dort für mich so an Inspiration finde!

Gruß Uschi

Schnitt: Mister Comet mit Abwandlungen
Stoff: Sweatstoff von Karteris und gut abgelagerter Jersey von...öh...keine Ahnung mehr;-)
Kordel: selbstgedreht


Kommentare:

  1. Eine Jacke zum Wohlfühlen, die gefällt mir richtig gut!
    Viele Grüße
    Friedalene

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  2. Hallo Uschi,

    die Jacke sieht bombig aus...und toll in der Farbkombination- sie ist richtig schick!

    LG Klaudia

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